Partnerschaft besiegelt

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Bei einer Rückverschwisterungsfeier wurde die Städtepartnerschaft zwischen Groß-Zimmern und Rignano sull Arno offiziell besiegelt.

Groß-Zimmern/Rignano ‐ Die Städtepartnerschaft mit Rignano sull Arno wurde jetzt bei einem Festakt in Italien offiziell besiegelt. Nach dem im Juni 2009 in Groß-Zimmern die Partnerschaftsurkunden unterzeichnet wurden, fand vor Kurzem die Rückverschwisterungsfeier in der Toskana statt.

Die Delegation aus Groß-Zimmern, an der Spitze Bürgermeister Achim Grimm und Parlamentsvorsteherin Katharina Geibel, wurden sehr herzlich in Rignano empfangen.

In ihren Festreden auf dem Platz der Republik gingen Bürgermeisterin Gianna Magherini und Bürgermeister Achim Grimm auf die Geschichte beider Staaten sowie das Zusammenleben der Menschen beider Nationen sehr ausführlich ein.

Beste Form der Verständigung

Um aber den europäischen Nachbarn besser kennen zu lernen, seine Lebensart und die Kultur zu verstehen, sind die Städtepartnerschaften die beste Form für die Verständigung der Völker untereinander. Ziel der künftigen Arbeit soll sein, dass sich vor allem die Kinder und Jugendlichen aus beiden Kommunen begegnen, mehr voneinander wissen und über einander lernen sollen.

Aber auch die Themen Wirtschaftsförderung, Tourismus, Umwelt und Naturschutz, Kultur und Soziales sollen bei künftigen Treffen auf der Agenda stehen. Den Abschluss der Feierlichkeiten bildete ein gemeinsamer Gottesdienst in der alten Pfarrkirche, den Don Giovanni aus Rignano gemeinsam mit den Pfarrern Christian Rauch, Michael Fornoff und Michael Merbitz-Zahradnik gestaltete.

Delegation lernt Bischof Focardi kennen

Das dreitägige Besuchsprogramm für die Delegation aus Groß-Zimmern sah auch ein umfangreiches Kulturprogramm vor. Neben der herrlichen Landschaft der Toskana, konnte man sich einen sehr guten Eindruck über die dortige Waldbrandfeuerwehr und den örtlichen Katastrophenschutz verschaffen. Eigens wurde eine große Übung in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz durchgeführt.

Ein weiterer Besuch wurde dem Verein „La Formica“ abgestattet. Er sorgt sich in Rignano um bedürftige Menschen, kocht für sie und verteilt entsprechend die Mahlzeiten. Gleichzeitig hat er ein Möbel- und Geschirrlager sowie einen Aufenthaltsraum für Veranstaltungen eingerichtet. Hier waren die Zimmerner zum Mittagessen eingeladen. Frauen des Vereins kochten ein tolles Menü mit typischen Speisen aus der Toskana. Dort lernte die Gruppe auch Bischof Francesco Focardi kennen, der aus Rignano stammt und in Bolivien tätig ist. Der Verein unterstützt den Bischof durch verschiedene Patenschaften.

Besuch in Florenz

Weiterhin sehenswert war der Besuch eines Benediktinerklosters auf rund 1 000 Metern Höhe. Es liegt in der Nachbarschaft bei Reggello, der Partnergemeinde von Roßdorf.

Was nicht fehlen durfte, war ein Besuch in Florenz. Beeindruckt war die Gruppe vom Besuch der Nationalgalerie, bei dem Michelangelos Werke im Vordergrund standen.

Voraussichtlich im Oktober 2010 wird eine Gruppe aus der Partnergemeinde zum Kürbismarkt anreisen.

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