Pfarrer Christian Rauch ist neuer Dekan

Gewappnet für neue Ziele

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Eine feierliche Vesper zelebrierten am Freitagabend Pfarrer Alexander Vogl (v.l.n.r.), Generalvikar Dietmar Giebelmann, der neue Dekan Pfarrer Christian Rauch, sein Stellvertreter aus Münster, Pfarrer Bernhard Schüpke, und Pfarrer Erhard Weilbächer gemeinsam mit der Kirchengemeinde.

Groß-Zimmern - Eine Sache wurde am Freitagabend bei der Amtseinführung von Pfarrer Christian Rauch aus Groß-Zimmern immer wieder betont: Als neuer Dekan des Dekanats Dieburg, das rund 37 000 gläubige Katholiken vereint, muss er zusätzlich zu den Pflichten in seiner Kirchengemeinde St. Bartholomäus neue Aufgaben und Herausforderungen meistern. Von Corinna Hiss 

Mit einer Vesper, bei der biblische Gesänge und Psalmen im Wechsel gesungen werden, feierte der gebürtige Wormser die Einführung ins neue Amt mit seinen Gemeindemitgliedern, seinem Stellvertreter, Pfarrer Bernhard Schüpke aus St. Michael in Münster, und dem Generalvikar Dietmar Giebelmann. Ebenso wurden Pfarrer Alexander Vogl aus Dieburg und Pfarrer Erhard Weilbächer aus Groß-Umstadt verabschiedet, die zuvor die ehrenvolle Aufgabe zehn Jahre lang ausgeübt hatten.

Dabei wurden auch die stürmischen Zeiten erwähnt, die das Dekanat jüngst mit den Problemen im St. Rochus heimgesucht hatten. „Ich fange ja nicht bei null an, sondern Alexander Vogl und Erhard Weilbächer haben bereits die richtigen Weichen gestellt“, betonte Rauch, dem der Dank an seinen Vorgängern besonders wichtig war.

Dekanat ist vielfältig

Generalvikar Giebelmann machte in seiner Predigt indes deutlich, wie vielfältig das Dekanat ist. Neben den Pfarrgemeinden stünden auch die Jugendzentren und Kitas für eine sichtbare Glaubensgemeinschaft. „Kirche ist Caritas und Caritas ist Kirche“, sagte er, beklagte aber zugleich auch den stetigen Rückgang der Gottesdienstbesucher.

Am Freitagabend war die Kirche allerdings voll, denn nicht nur die eigene Gemeinde zeigte Rauch ihre Unterstützung im neuen Amt, auch aus umliegenden Pfarreien im Dekanat oder aus der evangelischen Gemeinde Groß-Zimmern hatten sich die Gläubigen zusammengefunden.

Im Anschluss an die Vesper wurden Rauch und Schüpke die Ernennungsurkunden überreicht. Für Vogl gab es zum Abschied Karten fürs Babenhäuser Pfarrerkabarett, Weilbächer bekam ein Patenhuhn vom Birkenhof.

Stolze Mutter

„Wir sind stolz auf unseren einzigen Sohn“, freute sich die Mutter, Hannelore Rauch. „Er wollte immer Theologe werden und ist seinen Weg gegangen.“

Die Lesung aus dem Römerbrief, „Lasst euch vom Geist entflammen und dient dem Herrn“, soll Rauch in Zukunft leiten. „Ich lasse mich inspirieren von den Ideen, die mir der Geist Gottes gibt“, zeigte er sich zuversichtlich in seinen neuen Zielen.

Bilder der Amtseinführung

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