Pflänzchen ist ein Baum

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Eine symbolische Gabe: Salz und Brot schenkte Schulleiterin Martina Goßmann Jugendpfleger Tom Hicking zur Feier.

Groß-Zimmern (guf) ‐ Mit dem Klassiker: „Freude schöner Götterfunken“ brachten die jungen Streicher der Friedensschule bei der Einweihung des Nachbarschaftszentrums im und über dem Jugendzentrum am Freitagmorgen die tolle Stimmung zum Ausdruck.

Freudige Stimmung herrschte bei der Einweihung des Nachbarschaftszentrums.

Die war im Orchester ebenso wie bei den Gästen - darunter alle sechs Bürgermeisterkandidaten - zwar nicht nur harmonisch, aber Schulleiter, Pfarrer, Kommunalpolitiker, viele engagierte Vertreter aus Vereinen und zahlreiche Kinder waren gekommen und lobten das Werk ebenso wie die besondere Leistung von Jugendpfleger Tom Hicking. Erfreut begrüßte Bürgermeister Achim Grimm seinen CDU-Parteifreund und Landtagsabgeordneten Manfred Pentz, aber auch seinen Amtsvorgänger Dieter Emig (SPD) in Vertretung für den Landrat. Gut und wichtig sei es, dass hinsichtlich des Jugendzentrums sowie des nun fertiggestellten Ausbaus fast alle politischen Kräfte „an einem Strang ziehen“, hob Grimm die Einigkeit hervor. Auch der Zeitpunkt sei der richtige gewesen, denn wenig später wäre die Finanzierung über das Programm „Soziale Stadt“ so nicht mehr machbar gewesen (wie im LA wiederholt berichtet).
„Wir sind Netzwerker und setzen Notwendigkeiten um“, beschrieb Hicking seine Arbeit, die nicht isoliert zu betrachten sei. Er freue sich über die Zusammenarbeit mit den Schulen, Betreuungseinrichtungen, dem MehrGenerationenHaus, um nur einige zu nennen. Auch Spenden für die Einrichtung der neuen Räume seien bereits eingegangen („Man kann sich auf die Zimmerner verlassen!“), aber einiges fehle noch. Hierfür erhielt Hicking von vielen Gastrednern gut gefüllte Umschläge, auch das von Kindern beim „Abenteuer Lesen“ geschriebene Buch fand viele Käufer mit Spendenzugabe.

Turnhalle soll auf den Festplatz

Heute lädt das Nachbarschaftszentrum alle Bürger zum Tag der offenen Tür ein, denn „die Bürger sollen es in Besitz nehmen und nutzen“, so Hicking.

Noch seien seine Ziele nicht alle erreicht, kündigte der ton- und tempovorgebende Jugendpfleger an. Hinter dem Gebäude am Festplatz befindet sich noch ein Gemeindegrundstück mit Erdwall. „Wenn der Festplatz umgestaltet ist, will ich da eine Turnhalle hin haben. Erst dann kann ich in den Ruhestand gehen.“
Viel Lob erhielten auch Architekt Rainer Lortz und sein Team sowie die engagiert helfenden Jugendlichen.

Ein Pflänzchen brachte Schulleiter Helmut Buch und verwies mit den Worten „Sie machen einen Baum daraus“ auf acht Jahre bester Zusammenarbeit.

Gesang und Stimmung brachten Schülergruppen aus der Friedens-, der Geißberg- und der Schule im Angelgarten auf die Bühne. „Es geht weiter, vielleicht mit etwas weniger Geld“, ermutigte Tobias Lauer von der Projektwerkstatt zu weiteren Aktionen.

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