Erst gab es Brot, nun gibt's Pizza.

„Pizza d’ Organo“ für den guten Ton

Begleitet von Pfarrer Christian Rauch (links) und dem Fördervereinvorsitzenden Manfred Göbel (von rechts) gab Bäcker Klaus Nennhuber die „Orgelpfeife“ weiter an Pizzabäcker Nico Bruzzese.

Groß-Zimmern - (bea) Fast haben sich daran die Groß-Zimmerner an das Orgelbrot von Bäcker Klaus Nennhuber gewöhnt. Von Palmsonntag bis zum Donnerstag konnte man es bei Veranstaltungen und in der Bäckerei kaufen.

Damit ist es nun vorbei, denn der Bäcker und Vereinsförderer Nennhuber übergab den Stab an seinen Nachfolger Nico Bruzzese vom Zimmerner Treff „Bei Nico“. Der hat nun aktuell die „Pizza d’ organo“ auf der Speisekarte, von deren Erlös ein Teil dem Orgelförderverein zufließen wird. „Wir haben erst etwas experimentiert, uns dann aber für die Pizza Mix entschieden. Die verkauft sich bei uns am besten“, erklärte Bruzzese. Diese Pizza wird also jetzt einige Zeit unter dem Namen „Orgelpizza“ angeboten und die Käufer tun nicht nur etwas Gutes für ihren Magen, sondern auch für den Orgelverein.

Am Donnerstagabend wurde der Stab im Restaurant „Bei Nico“ ganz formell an Bruzzese und seinen Partner Mehmed Bulmos weitergegeben. Stilecht nicht als Staffelholz, sondern in Form einer alten Orgelpfeife. Bäcker Nennhuber nutzte die Gelegenheit, um den Erlös des Orgelbrots an den Vorsitzenden des Orgelvereins, Manfred Göbel, zu überreichen. 1500 Euro hatte der Verkauf des ganz besonderen Brotes von Palmsonntag bis zum jetzigen Zeitpunkt eingebracht. Wieviel der Orgelförderverein bis jetzt insgesamt an Spenden und Veranstaltungen eingenommen hat, konnte und wollte der erste Vorsitzende nicht verraten. „Das wird bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag, 10. Dezember, bekannt gegeben“, sagte Göbel.

Göbel bedankte sich bei Nennhuber, der die „Aktion Orgelbrot“ über den geplanten Termin, den Beginn der Sommerferien, hinaus verlängert hatte. „Ich hoffe, dass sich noch mehr Zimmerner Geschäftsleute finden, die nach Nico Bruzzese den Stab übernehmen und etwas Nahrhaftes oder vielleicht auch ein ganz anderes Produkt zugunsten der Orgel verkaufen“, wünschte sich der Bäckermeister.

Bedanken konnte sich Göbel dann auch gleich bei einer ganz anderen Gruppe. Der Kerbborschtejahrgang 1970/71 spendete die Einnahmen seines sommerlichen Minigolfturniers ebenfalls an den Orgelförderverein. Um weitere beachtliche 700 Euro ist der Grundstock für die neue Orgel an diesem Abend nun reicher geworden.

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