Bewährte Kombination von Café und Puppentheater

Plüschheld brüllt gegen Angst an

Groß-Zimmern (ula) ‐ Er ist neugierig, liebt seine Mama, verpönt den Babysitter und um seinen Trotzkopf durchzusetzen wird lauthals gebrüllt. „Der kleine Brüllbär“, Protagonist im gleichnamigen Puppentheaterstück, spiegelte Verhalten und Ängste kleinerer Kinder wider. Vielleicht kam das Abenteuer vom kleinen Plüschhelden auf der Bühne des Jugendzentrums genau deshalb so gut an.

Die noch recht jungen Zuschauer waren vom Spiel des Puppentheaters Kolibri von der ersten Minute an gefesselt. Dabei lebte die Inszenierung der Puppenspielerin Anne Weindorf von wenigen, pointiert eingesetzten Zutaten. Musik und eindringliche Szenen statt schneller Bilderfolgen und knallbunter Effekte, machten diese Darstellung im Gegensatz zum beliebten Fernseher zu einer intensiven Erfahrung.

Rund 100 kleine und große Menschen versüßten ihren Sonntag kürzlich so mit einem kulturellen und unterhaltsamen Nachmittag im Jugendzentrum. Denn wie bereits im vergangenen Jahr war der eigentlichen Aufführung ein Theatercafé mit Bastelangeboten vorgeschaltet. Bei Kuchen und Nutella-Brötchen stärkten sich die Gäste und knüpften gesellschaftliche Kontakte.

Die Popularität der Kindertheaterveranstaltungen der Jugendförderung ist groß. Im Schnitt würden rund 120 Gäste begrüßt, so Jugendpfleger Tom Hicking – damit ist die räumliche Kapazität des „Theatersaals“ im Juz auch erschöpft. Um für die nötige Ruhe zu sorgen und selbst den Klein-sten

einen guten Blick auf die Bühne zu bieten, gibt es da auch einmal einen resoluten Pfiff durch die Finger: „Eltern in den rückwärtigen Teil, Kids nach vorne, Handytöne bitte abstellen!“, so die Anweisung des Jugendpflegers.

Bereits kommende Woche wird Kindern ab sechs Jahren wieder ein toller Nachmittag geboten. Die Kinoreihe startet am Dienstag, mit demFilm „Back to Gaya“.

Ab 15 Uhr gibt es ein Quiz und Bastel- sowie Bücherleseaktionen. Mehr auf Seite 3.

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