Positives Jahr der Feuerwehren

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Stolz ist Gemeindebrandinspektor James Bennett (links) auf die Einsatztruppe der Feuerwehren aus Groß- und Klein-Zimmern. Bei der Generalversammlung wurden viele Helfer befördert und es gab zwei Übernahmen von der Jugendfeuerwehr.

Groß-Zimmern ‐ Die Einsatzabteilungen der Groß-Zimmerner Feuerwehren kamen kürzlich zu ihrer Hauptversammlung zusammen. Gemeindebrandinspektor James Bennett berichtete, dass es insgesamt 76 Einsätze gab: 24 Brände, 42 Hilfeleistungen und zehn Fehlalarmierungen.

Die Einsätze waren glücklicherweise alle unspektakulär“, so Bennett. Da seit August 2008 ein privater Dienstleister für die Beseitigung von Ölspuren im Bereich der Gemeinde zuständig ist, seien auch die Hilfeleistungen „auf ein erträgliches Maß zurück gegangen“. Von den Feuerwehren der Gemeinde wurde für den Ostkreis eine Waldbrandübung geplant und durchgeführt. Hierbei waren Einsatzkräfte aus Dieburg, Babenhausen, Gundernhausen, Messel, Groß-Bieberau und Groß-Umstadt beteiligt.

Eines der Hauptziele dieser Übung war es, neue Löschtaktiken unter dem Motto „weniger ist oft mehr“ zu erproben. „Hier haben wir bewiesen, dass mit weniger Wasser und mehr Handarbeit oft mehr erreicht werden kann“, sagte der Gemeindebrandinspektor.

Finanzielle Zuwenundungen für die Wehren konstant

In Klein-Zimmern wurde in nur sieben Monaten und fast ausschließlich in Eigenleistung in unzähligen Stunden das neue Mehrzweckgebäude gebaut. „Ohne den unermüdlichen Einsatz der Kameraden sowie beteiligter Ortsvereine wäre ein solcher Kraftakt nicht möglich gewesen“, lobte Bennett. Bürgermeister Achim Grimm sagte: „Dies soll ein Vorbild für alle anderen Vereine und kommende Bauprojekte sein. Das Ehrenamt ist aus solchen Tätigkeiten nicht mehr weg zu denken und wird auch in Zukunft immer mehr in den Vordergrund rücken und auch rücken müssen“.

Ein besonderer Dank ging an Joachim Köbel, der nicht nur jeden Freitag und Samstag auf der Baustelle arbeitete, sondern auch die komplette organisatorische Arbeit leistete.

Für die finanzielle Ausstattung der Feuerwehr gebe es 2009 zudem Positives zu berichten: trotz der angespannten Haushaltslage, war die Gemeinde in der Lage, die notwenigen finanziellen Mittel für die Feuerwehr bereitzustellen.

Bennett: „Feuerwehr ist kein Selbstzweck.“

Feuerwehr ist kein Selbstzweck, sondern eine wichtige und notwendige kommunale Einrichtung“, so Bennett. „Die Feuerwehrführung ist sich der ihr übertragenen finanziellen Verantwortung bewusst, meidet Doppelbeschaffungen und prüft jede Ausgabe auf Sinn und Wirtschaftlichkeit bevor sie getätigt wird.“

Ein besonderer Dank für ihre Unterstützung und ihr Verständnis wurde den Frauen, Verlobten, Freundinnen und Partnern der Aktiven ausgesprochen, denn der ehrenamtliche Dienst kann oft eine Belastung für das Familienleben oder die Beziehung sein. „Ohne Euch hätten wir auch keine Feuerwehr“, erklärte Bennett abschließend.

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