Eintrittsgelder und Nutzungsordnungen werden geändert

Preiserhöhungen erfordern neue Regeln

Groß-Zimmern (guf) ‐ Die im Haushaltssicherungskonzept vorgeschlagenen Einsparungen betreffen auch Nutzungsgebühren oder Eintrittsgelder für Hallenbad, Bücherei, Mehrzweckhalle und Jugendzentrum (wir haben berichtet).

Deshalb liegen jetzt der Gemeindevertretung entsprechende Neufassungen von Gebührensatzungen oder Nutzungsordnungen vor.

Neben der Erhöhung der Eintrittspreise im Hallenbad um rund 30 Prozent sollen auch besonders vergünstigte Jahreskarten entfallen, heißt es in dem Beschlussvorschlag.

Die Einzelkarte für Erwachsene soll dann auf 3,25 Euro steigen, die Zehnerkarte würde 28,60 Euro kosten. Unter Sechzehnjährige und andere mit Ermäßigungsanspruch würden 1,63 Euro Eintritt zahlen und 14.30 Euro für die Zehnerkarte. Die Zwölfmonatskarten sollen gestrichen werden.

Im Sozial- Sport- und Kulturausschuss (SSK) wurde am Dienstag über den Antrag der Grünen diskutiert, die eine Familienkarte für Ehepaare oder nicht eheliche Lebensgemeinschaften einführen wollen. Diese sollte als Einzelkarte für einen Erwachsenen und zwei Kinder 7 Euro kosten. „Gemeinsame sportliche Aktivitäten von Familien sind unterstützenswert. Dies sollte die Gemeinde auch durch die Gebührensatzung für das örtliche Hallenbad deutlich machen“, begründet Fraktionsvorsitzende Marianne Streicher-Eickhoff den Antrag.

Das Erlernen des Schwimmens sei auch Voraussetzung zur Ausübung eines Sports, der keine kostenintensive Ausrüstung erfordere, gesundheitlichen Schäden vorbeuge und auch im Alter gut ausgeübt werden könne. „Mindestens eine familienfreundliche Komponente sollte in der Gebührensatzung beibehalten werden“, forderte der Grüne Erich Keller.

Auch Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung sollten nach Ansicht der Grünen durchgeführt werden, „da sie zur Optimierung des Energieeinsatzes im Gebäudebestand beitragen und somit nachhaltig sowohl die Umwelt als auch die Finanzen der Vereine und als Folge auch die Betriebskostenzuschüsse der Gemeindeentlasten“, so die Begründung.

Die Ausschussmitglieder stimmten bei der Abstimmung über die Hallenbadgebührensatzung diesen Anträgen mehrheitlich zu.

Abschließend wird hierüber die Gemeindevertretung am Dienstag, 15. Dezember, ab 19.30 im Obergeschoss des Rathauses entscheiden.

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