Premiere mit drei Altären

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Erstmalig gab es bei der Fronleichnamsprozession eine Station an der Bachgasse, wo Roswitha Busch-Maiwald die Segenswünsche sprach.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Gute Wünsche gab es bei der Fronleichnamsprozession nicht nur für die Mitglieder der katholischen Gemeinde. Auch für die Kommunalpolitiker, den Bürgermeister im Rathaus, für Sportler und Vereine, Ärzte und ihre Patienten, die Kerbborschte und das Kerbmädchen, eigentlich alle Zimmerner erbaten die Jungen und Mädchen von der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) den Segen und das Erbarmen Gottes.

An drei Altären machte die Fronleichnamsprozession in diesem Jahr Station, ein Ziel, dass die Kirchengemeinde schon in den letzten Jahren vor Augen hatte und in diesem Jahr verwirklichen konnte. Die Mitglieder der KJG hatten sich dabei um die letzte Station auf dem Roten Platz gekümmert.

Entgegen sonstiger Traditionen war der Altar nicht mit reichlich Blumenschmuck versehen. Dafür gab es Symbole für die einzelnen Gruppen, die Kappen in unterschiedlichen Farben für die Kerbborschte, für die Gemeinde einen Wimpel mit Ortswappen und einiges mehr.

Begonnen hatte die Prozession mit einem Gottesdienst in der Kolpinganlage, wo Pfarrer Christian Rauch den feierlichen Gottesdienst zusammen mit Markus Konrad zelebrierte. „Wir sind alle eingeladen in die Gemeinschaft, zum Mit-Tun und Wirkung nach außen zeigen“, das war der Tenor dieses feierlichen Gottesdienstes. Dieses Motto zeigte schon beim Gottesdienst Wirkung, selten konnte die Gemeinde in den letzten Jahren so viele Gottesdienst- und Prozessionsbesucher begrüßen wie an diesem herrlichen Tag.

Die Ministranten gehörten mit zu den ersten, die nach der Fronleichnamsprozession in die Kirche einzogen.

Feierlich zogen die Prozessionsteilnehmer, begleitet vom katholischen Bläserchor und dem Kirchenchor St. Cäcilia über Friedhofstraße und Hirschbachweg zur Bachgasse, wo Elfriede Burger vor ihrem Haus den zweiten Altar aufgebaut hatte. „Der Pfarrer hatte mich darum gebeten, weil sich die Stelle so gut eignet und es war mir eine Freude, seinem Wunsch nachzukommen“, erzählt Burger. Ihren Garten hat sie geplündert für den Blumenschmuck, den sie zusammen mit Iris Dörfel legte, aber auch die Nachbarn und Freunde haben Blüten vorbeigebracht. Die Segenswünsche am Altar in der Bachgasse sprach Roswitha Busch-Maiwald, die mit ihren Wünschen auch die Verantwortlichen in der Kirchenhierarchie bedachte. Letzte Station der Prozession war die Kirche, die die Teilnehmer ebenfalls mit einem wunderschönen Blumenschmuck begrüßte. Pfarrer Rauch beendete den „ernsteren“ Teil des Tages und lud alle Prozessionsteilnehmer zum anschließenden Pfarrfest. Eine Einladung, der auch die meisten mit Freude folgten.

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