Rennen für den Hof

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Auf die Plätze, fertig, los - die Kinder flitzen beim Sponsorenlauf rund um die Friedenschule.

Groß-Zimmern (ula) ‐ Die 320 Kinder der Friedensschule waren am Samstag auf 180. Nicht nur, weil das 24. Schulfest jede Menge Spaß, Unterhaltung und Aktion bot. Die Schüler gingen beim Sponsorenlauf auf die Straße, um rennend möglichst viel Geld für ihren großen Traum anzusparen: den neuen Schulhof.

Den Ehrgeiz brachten auch 26 schwüle Grad nicht zum erlahmen. Trotz Schweißausbruch und hochrotem Kopf flitzten die Kinder motiviert über den Parcours im großen Radius rund um das Schulgebäude.

„Wir wollen unseren Schulhof interessanter gestalten“, sagte Schulleiter Axel Pucknat. Ruhezonen, Herausforderungen an Motorik aber auch musisches Empfinden und viele Spielgeräte zum Toben sollen die Pausen interessanter machen. 20 bis 25 000 Euro müssten für die Umsetzung des Konzepts her, so Sportlehrer Ralph Wiedekind, der mit Kollegin Uschi Haller das Schulfest unter dem Motto „Sport und Spiel bringt uns allen viel“ gestaltete.

Zahlreiche Sponsoren, darunter die hiesigen Kreditinstitute und das Killer-Sports-Center, konnten gewonnen werden, um mit Kindern und Angehörigen ein schönes Fest zu feiern.

Hüpfburg, Tischtennis, Badminton, Ringen und Crossfahren auf einem Kleinfahrzeugparcours,Tischkickern und Torwandschießen, Geschicklichkeitsspiele, Basketball und mehr boten für jeden Geschmack etwas. Mit von Partie waren der Ringerverein, mehrere Abteilungen des Turnvereins sowie der Petanqueverein, die mit ihrem Sport Kinder begeisterten. Und natürlich: der Förderverein und viele engagierte Eltern, die für das leibliche Wohl sorgten.

Eine Kostprobe gab es auch beim Agrarservice Starkenburg, der das neue Catering der Grundschule schmackhaft machte. Ab dem neuen Schuljahr wird die Friedensschule in die erste Phase zur Ganztagsschule gleiten. Dies heißt: Ein tägliches Mittagessen sowie Nachmittagsangebote an zwei Wochentagen werden umgesetzt.

Im folgenden Schuljahr 2012/13 würde die Ganztagsschule dann zu hundert Prozent umgesetzt, so der Schulleiter. Um die räumliche Versorgung sicher zu stellen, hofft er auf den Zugewinn des alten Schulhauses in der Wilhelm-Leuschner-Straße 11 und 11a.

Das Objekt in Besitz der Kommune wurde bislang an acht Familien vermietet. Die Veräußerung an den Schulträger, den Kreis Darmstadt-Dieburg, könnte nun bald realisiert werden und eine andere Nutzung des Objektes bedeuten.

Zu Details über die künftige Nutzung wollte sich Bürgermeister Achim Grimm noch nicht äußern – potentieller Raum für die Kinderbetreuung rangiert ebenfalls ganz oben auf der Agenda der Gemeinde.

In einem Gespräch mit dem Grünen Schuldezernenten Christel Fleischmann soll das Verkaufsvorhaben in dieser Woche fest geklopft werden.

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