Verstärkt Nadelhölzer wie Tannen, Lärchen oder Douglasien

Der Wald schreibt schwarze Zahlen

Groß-Zimmern - Wie in den Vorjahren schreibt auch der Waldwirtschaftsplan 2014 wieder schwarze Zahlen. Die Berechnungen und die Früchte seiner Arbeit stellte Revierförster Martin Starke kürzlich im Finanzausschuss vor.

Hessenweit habe man nach den sehr feuchten Herbst- und Winterzeiten beschlossen, verstärkt Nadelhölzer wie Tannen, Lärchen oder Douglasien einzubringen.

Janek Gola (AfD), Kurt Werdecker (FDP) und Peter Urban (FW) hatten hierzu einen Änderungsantrag gestellt. „Der Gemeindewald hat eine große Bedeutung auch als Erholungs- und Freizeit-Einrichtung. Die erwirtschafteten Finanzmittel sollten zweckgebunden zu einer nachhaltigen ökologischen Ausrichtung des Waldes eingesetzt werden, um künftigen Herausforderungen gerecht werden zu können“, argumentierten sie. Klimaveränderungen und geplante Infrastruktur-Maßnahmen erforderten entsprechende vorbeugende Maßnahmen, auch müsse mit kostenintensiven juristischen Auseinandersetzungen - wie etwa für die eventuelle Verlängerung B 38 - gerechnet werden. Die Argumentation sei zwar nicht grundsätzlich verkehrt, bei der aktuellen Haushaltslage werde das Geld jedoch für den Gemeindehaushalt benötigt, hielt SPD-Mann Claus Rosendahl entgegen. Der Antrag der Drei fand keine Befürwortung. Die Gemeindevertretung folgte am Dienstag der Empfehlung des Finanzausschusses und beschloss einstimmig den Entwurf des Waldwirtschaftsplanes der mit einem Überschuss von 20 790 Euro abschließt. Der Überschussbetrag soll dem Gemeindehaushalt zugeführt werden. J guf

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