Riesenandrang beim Kürbismarkt

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Beim zehnten Kürbismarkt gab es ein noch größeres und attraktiveres Angebot als in den Vorjahren.

Groß-Zimmern - Wenigstens zeitweise hatte der Wettergott mit den Zimmernern am Samstag ein Einsehen. Während es am Vormittag wie aus Kübeln geschüttet hatte, schaute am Nachmittag rechtzeitig manchmal die Sonne hervor. Von Ulrike Bernauer

Die beschien dann zwar die Leinwand auf der Bühne am roten Platz, was der Begeisterung der Fußball-Fans beim Public-Viewing jedoch keinen Abbruch tat. Schließlich ging die Deutsche Mannschaft siegreich aus dem Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft gegen Russland hervor.

Der Kürbismarkt in Bildern

Riesenandrang beim Kürbismarkt

Schon vorher hatten sich nach den Regengüssen die ersten Schaulustigen auf der Flaniermeile des Kürbismarktes eingefunden. „Samstags ist meistens noch nicht so viel los“, beschrieb Organisator Hans-Peter Wejwoda seine Erfahrung aus den vergangenen Jahren.

Neue Standbetreiber konnten gewonnen werden

Beim zehnten Kürbismarkt gab es ein noch größeres und attraktiveres Angebot als in den Vorjahren. Neue Standbetreiber konnten gewonnen werden und viele Ladeninhaber in den Straßen rund um den Markt hatten ihre Geschäfte geöffnet. „Wir konnten mit Helmut Fendt aus Babenhausen einen starken Partner in unser Organisationsteam aufnehmen“, sagte Bürgermeister Achim Grimm, der zusammen mit Wejwoda den Kürbismarkt offiziell eröffnete.

Bürgermeister Achim Grimm (rechts) und LA-Mitarbeiter Hans Peter Wejwoda eröffneten den zehnten Kürbismarkt.

Neu war in diesem Jahr auch der Verkaufsmarkt im Rathaus. Kerzen, Selbstgefertigtes, Gemälde und Kleidung konnte man im Foyer erstehen. Gefilztes und eine Kürbisfee hatte Almut Dorsch im Angebot, ansonsten machte sich der Kürbis, der Namensgeber des Marktes, im Straßenbild ein wenig rar. Lediglich der Stand des Birkenhofes hatte die orangenen, gelben und grünen Herbstköstlichkeiten in größerer Menge im Angebot. Dafür gab es bei der Klasse R8a der Albert-Schweitzer-Schule Kürbismarmelade und zwei Stände hatten leckere Kürbissuppe in ihren großen Kochtöpfen.

Heiße Suppe zum aufwärmen

Auch beim Club Italia und bei den Frauen, die für das Orgelprojekt warben, konnte man sich mit heißer Suppe aufwärmen. „Zu fünft haben wir 20 Hokaido-Kürbisse, 15 Kilo Möhren, fünf Kilo Kartoffeln und Zwiebeln, Knoblauch, 20 Äpfel, Lauch und Sellerie geschnippelt. Am Sonntag gibt es noch mal die gleiche Menge“, sagte Barbara Wörtche.

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