Ritterspiele in der Sporthalle

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Mit einem turbulenten Ritterturnier ging die erste Woche der Ferienspiele zu Ende.

Groß-Zimmern - Wie im Flug ist die erste Ferienwoche verstrichen. Und damit die Ritterzeit für rund 60 Ferienspielkinder, die in der Obhut von der Schülerbetreuung Pfiffikus und ASB in die düstere Vergangenheit reisten. Von Ursula Friedrich

Denn nach einer Woche Ferienspiele wurde vieles entmystifiziert. „Die Ritterzeit wie in Fernsehen und Kino gibt es nicht“, so Stefan Ehrenstamm, Verantwortlicher Betreuer.

„Die Frauen waren nicht wahlberechtigt und nicht emanzipiert“, wusste Hannah. Und Insa ergänzte: „Manche wurden sogar als Hexen verbrannt.“ Auch das Schicksal tapferer Ritter war oft von kurzer Dauer: Sie fielen im Kampf. Noch schlimmer: „Die Frauen mussten total aufwendige Kleider tragen“, so die Mädchen, „absoluter Horror“.

Kinder üben sich im Schwertkampf

Zum Abschluss der Ferienspielwoche schlüpften die Mädchen dennoch gerne ins Kostüm der Prinzessinnen und Burgfräulein. Beim Ritterturnier in der ASS-Sporthalle war jedoch auch die Rolle der Drachen bei den Damen recht populär. Als Ritter waren die Jungen voll in ihrem Element. Mit einer Armbrust schießen, Schwertkampf und Lanzenstechen waren Disziplinen, in denen sich alle gerne maßen. Damit bei den Ritterspielen auch alles echt wirkte, wurden den tapferen Helden schlimme Wunden auf Arme und ins Gesicht geschminkt.

Für einen Teil der 60 Kinder geht der Ferienspaß im Jugendzentrum in dieser Woche weiter. Dann geht es in die Ritterzeit der Zukunft: Die Yediritter wollen vom Juz aus in ferne Galaxien vorstoßen.

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