Wo das Runde zum Ei wird

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Der Football ist für die Zimmerner Kinder gewöhnungsbedürftig, aber Spaß macht das Spiel mit dem eiförmigen Ball allemal. Isabelle (unten) macht sich startklar zum Rennen auf dem Rollenbrett.

Groß-Zimmern - Auf eine Reise in die USA und nach Kanada haben sich die Ferienspielkinder begeben, zumindest gedanklich. Am Montag fertigten sie zum Auftakt kleine Flaggen aus den beiden nordamerikanischen Ländern. Von Ulrike Bernauer

Die wurden im Laufe der Woche für zahlreiche Spiele und sportliche Aktivitäten benötigt. Damit sich die Kinder gedanklich möglichst gut in die beiden großen Staaten begeben konnten, war auch der Speiseplan ganz auf Nordamerika ausgerichtet. Nuggets, smashed potatoes (Kartoffelbrei) und Gemüse standen am Montag auf der Karte.

Am Dienstag gab es Hotdogs und am Mittwoch freuten sich die Ferienspielkinder über Pancakes, sweet and spicy (Pfannkuchen, süß und pikant).

Ansonsten bestimmte der Sport diese zweite Woche des Jahres. „Die USA sind ein Land, in dem viele Sportarten betrieben werden“, sagte Betreuerein Nadine Coym. „Deshalb sind wir in dieser Woche auch sehr viel in der Turnhalle.“ Mit Basketball ging es am Montag los, am Dienstag wurden verschiedene Bewegungsspiele ausgetragen.

Rasant ging es auch beim Parcours zu

Schnell mussten die 35 Kinder beim Wettrennen sein. Um ein Viereck durften zwei Gruppen rennen und mussten dabei versuchen, die andere Gruppe zu überholen.

Rasant ging es auch beim Parcours auf dem rollenden Brett zu. Auf dem Bauch liegend musste ein Hindernisparcours durchrollt werden, ganz wichtig war, dass die eigene Mannschaft den Sportler dabei auch ordentlich anfeuerte.

„Am Mittwoch gibt es eine Olympiade“, kündigte Coym an und erntete von Sasha und Isabelle, beide zehn Jahre alt, nur ein Stöhnen.

„Football und Basketball sind JungenSportarten, wir freuen uns auf die Cheerleader-Übungen“, erklärten die jungen Damen übereinstimmend. Als Cheerleaderinnen hatten sich die beiden schon einmal betätigt, in der Ferienspielwoche mit dem Zirkus Baldini hatten sie früher schon ein komplettes Programm einstudiert.

Reichhaltiges Repertoire an Spielen

Für die vielen Sportspiele zeichnete Betreuer Nils Mestekemper verantwortlich. Gerade hatte er ein Ballspiel erklärt, bei dem sich die Kinder an den Football gewöhnen können. Der ist bekanntlich nicht rund, sondern eher eiförmig, also für die Zimmerner Kinder durchaus gewöhnungsbedürftig. Dennoch waren die meisten beim letzten Spiel des Nachmittags mit Feuereifer dabei.

Beim Flaggfußball kamen dann auch die Fahnen zum Einsatz. Jedes Kind hatte zwei solcher Wimpel in den Hosentaschen. Wurden ihm diese nun von der gegnerischen Mannschaft gestohlen, musste das Kind das Spielfeld verlassen. Ergatterte aber einer seiner Mannschaftskameraden eine Flagge von der anderen Mannschaft, konnte es mit dieser ausgestattet werden und wieder mitspielen.

Ein sehr reichhaltiges Repertoire an Spielen hatte Mestekemper für diese Woche zur Verfügung.

Schließlich spielt der Betreuer selbst Handball und viel wichtiger, er ist Anleiter bei der Ballschule des Groß-Zimmerner Turnvereins.

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