Sägen, backen, aber auch toben

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Kugeln zur Dekoration basteln die Kinder, da ist kein Aufblicken möglich.

Groß-Zimmern (guf) ‐ „Ritsche-ratsche“ krächzt es aus dem Computerraum im Jugendzentrum. Doch nicht die Rechner verursachen die seltsamen Geräusche, ausnahmsweise wird hier während der Ferienspiele gesägt und gehämmert.

37 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren sind in der letzten Ferienwoche dabei. „Es ist eine ganz tolle Gruppe. Diese Kinder wollen nicht einfach nur betreut werden, sondern sie sind sehr interessiert an allen Angeboten“, berichtet Jugendpfleger begeistert von den aktuellen Jahrgängen. Im Vergleich zu früheren Kindern seien diese Ferienspielteilnehmer ausgesprochen motiviert und zudem entspannt.

Zum Auftakt am Morgen habe Max Küppers (9) am zweiten Tag angeboten, er könne aus dem Buch vom kleinen Drachen Kokusnuss vorlesen. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Die Kinder haben dann jeden Morgen eine halbe bis dreiviertel Stunde total begeistert zugehört und der Grundschüler hat das ganze Buch vorgelesen“, so Hicking. Entsprechend erfreut ist er darüber, dass es im Jugendzentrum auch wieder mit dem „Abenteuer Lesen“ weitergehen wird. Am Mittwoch, 20. Januar von 16 bis 18 Uhr ist geht es mit den Bücherwürmern bei Kakao und Kuchen wieder los. Kreativ waren die Kinder außerdem.

Bilder werden im JuZ aufgehängt

In der Holzwerkstatt wurden mit der Laubsäge Nistkästen für Schwalben gebaut. „Mit dieser Aktion konnten wir auch einige Väter animieren, so etwas zu Hause auch einmal mit ihren Kindern zu machen“, so der Jugendpfleger. Von Montag bis Freitag wurde mit den vier Teamern auch viel gebastelt und gebacken. Unterschiedliche Figuren entstanden aus einem Quark-Öl-Teig.

Außerdem wurden Mandalas, Stofftaschen, T-Shirts oder Mäppchen bemalt, Keilrahmen gefärbt und aus Kugeln wunderschöne Dekorations- und Gebrauchsgegenstände hergestellt. „Wir konnten fast immer etwas mit nach Hause nehmen“, berichtet Laura (12) begeistert, während sie Muscheln und Federn in einer durchsichtigen Schale deponiert. Die bunten Bilder sollen bald die Wände im JuZ schmücken, denn „seit Jahren wurde unsere Dekoration nicht ausgewechselt“, so Hicking.

An den Nachmittagen wurde in der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule getobt. Markus Psczolla hatte interessante Spiele im Angebot. Nach dem Motto: Es muss nicht immer nur Fußball sein, wurden auch einmal ganz andere Sachen gemacht wie etwa das Fallschirmspielen.

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