276 Schüler schaffen das Sportabzeichen

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Musikalisch wurde der Ehrungsabend des Sportabzeichenwettbewerbs von Aylin Cecili, Andreas Schiener, Suelnur Yasdut und Anthony Appiah (von links) begleitet.

Groß-Umstadt - Für manche Schule ist es eine willkommene kleine Finanzspritze. Die Verleihung der Urkunden für die Sportabzeichen an Schulen und Vereine im Landkreis bedeutet nicht nur eine Ehre, sondern sie ist auch finanzielle Würdigung und Unterstützung. Von Ulrike Bernauer 

So kann sich die Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern auf einen Geldsegen von 1 380 Euro für 276 abgelegte Sportabzeichen freuen.

Am Dienstag wurden die Fördermittel überreicht, die alljährlich von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg ausgeschüttet werden. Landrat Klaus Peter Schellhaas, Vorsitzender der Stiftung, freute sich darüber, dass 2013 ein Rekordjahr war. Insgesamt wurden an den 29 beteiligten Schulen und den 13 Vereinen 3 824 Sportabzeichen abgelegt, an Förderbeiträgen flossen 19 120 Euro. So viele Sportabzeichen gab es bei diesem Wettbewerb, der seit 1994 veranstaltet wird, noch nie. Die Fördermittel sind zweckgebunden im Schulsportbereich und in den Vereinen für die sportliche Nachwuchsförderung einzusetzen. Stolz war Landrat Schellhaas auch auf eine weitere Neuerung. Seit dem vergangenen Jahr fördert die Stiftung auch Begabte mit Stipendien. 15 000 Euro waren dafür zur Verfügung gestellt worden. „Hier vergeben wir das Geld über alle Themenbereiche hinweg“, erklärte Schellhaas und appellierte an die anwesenden Lehrer und Schulleiter, Sonderbegabungen auch zu melden. Das Geld ist beispielsweise für die Anschaffung von Instrumenten oder die Honorierung von Übungsstunden gedacht.

Ein schönes Beispiel von Sonderbegabung konnten die Gäste dieses Abends gleich erleben. Aylin Cecili, Suelnur Yasdut und Anthony Appiah glänzten nicht im sportlichen Bereich, dafür aber musikalisch. Die drei Mitglieder der Schulband der Albert-Schweitzer-Schule begeisterten das Publikum mit drei Musikstücken der modernen und vor allem mitreißenden Art. Begleitet wurden die drei Schüler von den beiden Lehrern Alex Piechaczek und Andreas Schiener. Die Schulen wurden in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet, so kam die Groß-Zimmerner Friedensschule mit 193 Sportabzeichen in der Kategorie Schulen mit 151 bis 300 Schülern ganz nach vorne. Auch die Dieburger Marienschule hatte sich mit 122 Abzeichen sehr gut geschlagen. Bei den Schulen mit 301 bis 500 Schulen hatte die John-F.-Kennedy Schule in Münster mit 176 Abzeichen die Nase vorne, die Schule im Kirchgarten in Babenhausen kam mit 132 Abzeichen auf Platz zwei.

Auf den drei ersten Plätzen bei den Schulen mit 501 bis 1000 Schülern landeten die Schaafheimer Eichwaldschule, die Groß-Umstädter Ernst-Reuter-und die Groß-Zimmerner Albert-Schweitzer-Schule. Wobei letztere mit 1 380 Euro das insgesamt meiste Geld erhielt, die Eichwaldschule in ihrer Kategorie aber mit 44,2 Prozent der Schüler, die das Sportabzeichen abgelegt hatten, auf Platz eins landete. Bei Schulen mit mehr als 1 000 Schülern siegte die Babenhäuser Joachim-Schumann-Schule, hier konnte Lehrer Christoph Ohl für 268 Sportabzeichen 1 340 Euro mit nach Babenhausen nehmen.

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