Aufnahme neuer Ministranten mit Zingulum und Fahrzeugweihe

Wer sein Vehikel liebt...

Pfarrer Christian Rauch segnete nicht nur Autos, sondern auch zahlreiche Fahrräder. Foto: Bernauer

Groß-Zimmern (bea) - In einem feierlichen Gottesdienst am Feldkreuz zwischen Groß- und Klein-Zimmern wurden am Sonntag acht Ministranten in den Dienst der Kirche aufgenommen.

Die Jungen und Mädchen aus Groß- und Klein-Zimmern erhielten ihr Zingulum, den Gürtel, der um die Taille geschlungen wird, sowie ihren Ministrantenausweis. Anna Karn und Wolfgang Jekl, Luisa Jakob und Laura Grimm hatten die neuen Ministranten zuvor auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet - hauptsächlich sind es Kinder, die ihre Kommunion in diesem Jahr hatten. Die acht neuen Messdiener brachten acht Gegenstände zum Altar, darunter den Weihrauch und die Glocken. Alles Dinge, die im katholischen Gottesdienst von großer Bedeutung sind.

So kündigen die kleinen Glocken mit ihrem Klang besonders heilige Momente im Gottesdienst an. Und dem Weihrauch kommt natürlich eine besondere Bedeutung zu, so wie er in den Himmel hochsteigt, so steigt auch das Gebet der Gemeinde empor. Die Anliegen der Gemeindemitglieder werden mit in den Himmel getragen.

Den Gottesdienst umrahmte Crescendo mit neugeistlichen Liedern. Bewegend, als Pfarrer Christian Rauch das Hochgebet von Peter Janssens mit der instrumentalen Begleitung durch die jungen Musiker sang. Anrührend auch der Refrain eines Liedes: „da berühren sich Groß-Zimmerner und Klein-Zimmerner, dass Friede immer bei uns sei.“

Viele Besucher baten Pfarrer Rauch nach der Messe darum, ihr Fahrzeug zu segnen. Das waren nicht nur Autos, sondern auch einige Motorräder. Aber auch langsamere und muskelbetriebene Fahrzeuge wurden von dem Geistlichen gesegnet, viele Fahrräder waren darunter und auch ein Rollator.

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