Seit 125 Jahren den Gesang im Herzen

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Mit einem großen Kirchenkonzert in der katholischen Pfarrkirche St. Bartholomäus, an dem sechs Formationen mitwirkten, wurde das 125-jährige Jubiläum des Kirchenchors St. Cäcilia gefeiert.

Groß-Zimmern (ula) ‐ „Lasst uns durch die Musik Gottes Namen groß machen – mit alten und mit neuen Liedern.“ Diese Maxime wurde in der katholischenPfarrkirche St. Bartholomäus von den knapp 100 Mitwirkenden des Kirchenkonzerts beherzigt. Sechs Formationen, vom Kinderchor bis zur Jugendband Crescendo, gestalteten ein fulminantes Konzert, das anlässlich des Geburtstages des Kirchenchors stattfand.

„St. Cäcilia“, dieser Name steht wie kein anderer in der Pfarrei für eine lange Tradition engagierter Christen, die nicht nur ihren Glauben, sondern insbesondere den Gesang im Herzen tragen.

Zum 125-jährigen Jubiläum des rund 45 Mitglieder starken Chores begeisterte die Formation unter Leitung von Barbara Wörtche mit einer Essenz ihres Repertoires. Geistliche und weltliche Chorliteratur standen auf dem Programm. Ergreifend im voll besetzten Gotteshaus war bereits die „Ouvertüre“ des Jubiläumskonzertes. „Lobe den Herren…“, so besangen die unterschiedlichen Gruppen der Pfarrei den Schöpfer.

Die Jugend geht andere Wege

Heute, am Erntedankfest danken wir Gott für seine Gaben“, so die einleitenden Worte von Pfarrer Christian Rauch, „ich danke auch für die Begabungen und Talente in der Pfarrei. Viele setzen sich dafür ein, dass die Kirchenmusik lebendig erhalten wird.“

22 kleine Sänger, die Kirchenspatzen, geleitet von Barbara Wörtche und Claudia Unterleider, bewiesen, dass der Kirchenchor um seine Zukunft nicht fürchten muss. Ganz andere Wege geht die Jugend: Die Band Crescendo trägt mit modernen und rockigen Stücken ihren Teil zur musikalischen Ausmalung des Gemeindelebens bei. Zwei Flötenkreise sowie der Bläserchor unter Leitung von Klaus Wörtche brachten beim Jubiläumskonzert ebenso ihre Ständchen dar wie das Gesangsensemble der Kantorinnen.

Orgel-Förderverein steht noch am Anfang

Der musikalische Streifzug reichte vonGeorg Friedrich Händel bis zu Bette Midler und Herbert Grönemeyer. Trotz des starken Aufgebots der musizierenden und singenden Christen wollen die Formationen wachsen. Der Kirchenchor probt regelmäßig dienstags ab 20 Uhr im Pfarrzentrum, Kettlerstraße 2, und freut sich über Neuzugänge.

Alle zusammen plagt eine Sorge: Die Orgel könne jederzeit verstummen, so der Pfarrer, der auch im Anschluss des Konzerts um Spenden zu Gunsten eines neuen Instruments warb. „Trotz des Engagements durch den Orgel-Förderverein stehen wir noch am Anfang“, ermunterte Rauch die Spendewilligen.

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