Ein Sessel für die Vorlese-Sieger

Groß-Zimmern - (bea) „Wie ist Europa zu seinem Namen gekommen?“, fragt Evelyn Pucknat und alle Schüler, die eben gerade aufgepasst haben, können ihre Frage beantworten. Alle Kinder der Schule im Angelgarten sitzen im Eingangsbereich auf Stühlen und auf der Treppe und lauschen mucksmäuschenstill, um zwischendurch in lautstarken Beifall auszubrechen.

Es ist Freitag, kurz vor Schulschluss und die Sieger des Lesewettbewerbs werden gerade gekürt. In der vorhergehenden Woche hatten alle Schüler Texte über fremde Länder vorgelesen und eine Jury bewertete ihre Leseleistung.

„Einen Text durften die Kinder schon vorher üben, einer war ihnen unbekannt“, erklärt Pucknat. Am Freitag traten die Klassensieger dann gegeneinander an, um die Plätze auszulesen.

In der ersten Klasse las am ausdrucksstärksten Liann Tran, ihr folgte auf dem zweiten Platz Emetiss Bahman, dritte wurde Maria Kecke und vierter Joshua Oesterling. Liann Tran durfte als Beste ihres Jahrgangs auf dem großen Sessel Platz nehmen und ihre Geschichte noch einmal vor allen Schülern vorlesen, wie auch alle anderen Sieger nach ihr.

Anna-Maria Reichl hatte bei den Zweitklässlern am besten vorgelesen, Noah Gotte hatte sich den zweiten Platz erlesen und Luana Cammarata und Jessica Schmucker teilten sich den dritten Platz.

Im dritten Schuljahr siegte Susanne Tkanor, ihr folgte auf Platz zwei Amelie Wilk, und auch hier gab es zwei dritte Plätze für Sophie Klasterer und Katharina Stockmann.

Den ersten Platz im vierten Schuljahr erreichte Celine Burg, Fiori Binyam folgte ihr mit knappem Abstand, Sina Henrich erreichte Platz drei und Daban Karkoly Platz vier.

Besonders freute die Jurorinnen Tabea Tschiche, Astrid Geiß, Nadja Kasper und Evelyn Pucknat, dass auch viele Kinder mit Migrationshintergrund mit bei den besten Vorlesern der Schule waren.

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