Chorus Line arbeitet für den großen Auftritt Anfang November in der Mehrzweckhalle

„Showtime“ mal ein bisschen anders

Tolle Kulisse, super Kostüme und Gesang. Chorus Line hat bereits 2005 und 2007 (im Bild) hervorragende Aufführungen geboten.

Groß-Zimmern - Nach den beiden Inszenierungen „Das unvollendete Lied“ (2005) und „Disneys Traumwelt“ (2007) bereitet Chorus Line, der „junge“ Chor der Chorgemeinschaft Groß-Zimmern, für den 6. und 7. November das dritte größere Event in der Mehrzweckhalle vor.

Der Titel lautet diesesmal: „Showtime“. Es wird keine abgeschlossene Geschichte oder eine bestimmte Handlung geboten, sondern eine bunte, gut moderierte Show oder Revue mit vielen verschiedenen Teilinszenierungen der einzelnen sehr unterschiedlichen Musikstücke.

Es darf an diesem „Bunten Abend“ geträumt, gelacht, nachgedacht und natürlich auch mitgemacht werden. „Wie heißt es immer so schön: Darf´s auch ein bisschen mehr sein?“ meint Pressesprecher Ulrich Braun. Bei Chorus Line heißt es: „Nein. Es darf aber gerne ein bisschen was anderes sein.“

Gewiss erinnern sich viele an die beiden letzten Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle? „Damals wurden in der eher für Sportveranstaltungen und die Kerb geeigneten Halle monströse Bühnen und Nebenbühnen nebst Dekoration, Bauten sowie riesige Käfige für Beleuchtung und Beschallung aufgebaut“, berichtet Braun.

Alles hat seinen Zweck absolut erfüllt und zum Erfolg vom „Unvollendeten Lied“ geführt, das sich am Schluss als die Zimmern-Hymne entpuppte. Derlei Requisite hat auch bei „Disney´s Traumwelt“, bei der zwei Kinder allerlei bewegende und spektakuläre Szenen miterleben durften, zum Erfolg beigetragen. Gerne erinnern sich auch die „Chorus-Liner“ an diese Auftritte.

„Es war eine Menge Arbeit für den Verein und die ehrenamtlichen Helfer. Im Ergebnis hat es Spaß gemacht, denn Applaus beflügelt und ist der schönste Lohn auf der Bühne“, berichtet Braun und ergänzt, man sei sich aber schnell einig gewesen, dass damit 2007 die Spitze des für das im Verein Machbare erreicht worden sei.

Nun sind wieder zwei Jahre vergangen und mancher Fan von damals wird sich schon gefragt haben, ob es wohl in diesem Jahr etwas Vergleichbares von Chorus Line zu sehen und zu hören geben wird. „Schließlich steht es ja schon im Veranstaltungskalender der Gemeinde“, meint der Pressesprecher heiter. Und natürlich haben die Chormitglieder wieder etwas in petto.

Seit Monaten wird nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern auch im Chorraum laut geprobt. „Der Titel für das nächste Event sollte aber spontan kommen“, so die Erklärung. Kürzlich fand die erste Sonderprobe statt, die an Spaß, Leistung und guter Laune kaum zu überbieten sein dürfte.

„Wenn wir jetzt noch einen Titel hätten...“ war danach die Aufforderung an die Anwesenden, sich noch einmal Gedanken zu machen. Aus einer alten Liste wurde auch ein einfaches „Showtime“ genannt. Große Augen, kurzes Schweigen: Logisch, was eigentlich sonst? „Darf´s auch ein bisschen mehr sein?“ Bei Chorus Line heißt es im November: „Nein, weil weniger dieses mal mehr ist“

„Was Sie sich nun unter Showtime vorstellen, das bleibt Ihnen überlassen“, erklärt Braun ohne direkt zu antworten und fordert dazu auf, der Fantasie freien Lauf zu lassen. „Vielleicht liegen Sie mit Ihren Vorstellungen ja ganz richtig?“

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