Schock und Verwirrung im JuZ

Wo sind nur die Schlüsselbunde?

Groß-Zimmern - In den Herbstferien begibt sich die Kinder- und Jugendförderung vom 12. bis 16. Oktober zusammen mit 25 Kindern auf Täterfang.

Eigens für die „Spürnasen“ wurde eine spannende Geschichte von Ira Drewitz, in Zusammenarbeit mit Frau Göttmann erdacht: Wie soeben der Leiter des Jugendzentrums, Tom Hicking, exklusiv dem LA mitteilt, werden zwei wichtige Schlüsselbunde vermisst. An einem von ihnen befinden sich sogar der Tresorschlüssel und die Schlüssel für die Schreibtische. Mit dem Verlust ist die Arbeit des Jugendzentrums praktisch lahm gelegt, es sei denn, man würde die Schreibtische aufbrechen.

Niemand kann sich darauf einen Reim machen, wie dies passieren konnte. Zumal entweder immer jemand im Büro war, oder die Tür abgesperrt wurde. Ob es sich nur um einen dummen Streich handelt, oder gar Diebstahl vorliegt, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden. Auf jeden Fall müssen nun alle die Augen offen halten und verdächtige Personen oder merkwürdige Ereignisse sofort melden. Deshalb hat Hicking sich entschlossen, zwei Gruppen findiger Detektive auf den Fall anzusetzen. Sie sollen ihm helfen, die Schlüssel wieder zu beschaffen. Die für diese Aufgabe benötigte Ausrüstung werden sie vorher in geheimen Zusammenkünften selbst herstellen.

Am Montatg nehmen die Detektive in zwei Gruppen à 12 Personen ihre Arbeit auf. Am Freitag, 16. Oktober, werden sie - ausgerüstet mit Stift und Papier, Lupe und Fingerabdruck-Material - losziehen, um herauszufinden, wo sich die Schlüssel befinden.

Da es jemanden gibt, der den Täter offensichtlich kennt und nicht ganz dicht gehalten hat, wurde bekannt, dass der Täter die einzelnen Schlüssel vom Schlüsselring genommen hat. Was erschwerend hinzu kommt ist, dass er sie wohl einzeln an verschiedenen Orten in Groß-Zimmern versteckt hat - wahrscheinlich damit ihm so schnell niemand auf die Schliche kommt. Doch er hat nicht mit den klugen Detektiven gerechnet, denen nun nichts anderes übrig bleibt, als gewisse Stellen in Zimmern ganz genau zu untersuchen.

Eine kleine Hilfe werden sie durch verschlüsselte Hinweise erhalten, so dass neben Findigkeit auch Fantasie gefragt ist. Die Aufgabe wird also sein, die gefundenen Schlüssel in Reihenfolge eins bis sechs auf den Schlüsselring aufzuziehen und im Jugendzentrum abzuliefern.

Hoffentlich kann Hicking am Ende des Tages seine Schlüssel vollzählig in Empfang nehmen, um mit seinen Mitarbeitern die Arbeit im Jugendzentrum ungestört fortsetzen zu können.

Am Ende der Woche wird sich zeigen, ob die Detektive den Fall gelöst haben.

Als Preis sind zwei Detektivkoffer und Gummibärchen von Mitgliedern der AG 60 plus zur Verfügung gestellt worden.

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