Singende Angler mit Biss und Witz

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Vom Ouwerouer zum Sprachorden: Thomas Beutel im Verbalzwist mit Hoachdeitsch. Fotos (2):

Groß-Zimmern (ula) ‐ „Seid ihr gud druff?“ Auf diese rhetorische Frage des Vorsitzenden des Anglervereins, Dieter Langer, folgte ein tosendes Echo. Auch die Angler wurden vom närrischen Virus befallen und feierten am Freitag beim Kappenabend ausgelassen den Countdown der närrischen Jahreszeit.

Mit Bier, Fischweck und dreifachem „Angler, Helau!“ ging es im Vereinsheim rund. Das Wirtschaftsleiterteam, Brigitte und Klaus Schnarr, hatten gemeinsam mit dem Vereinsvorstand die närrische Feier nach dreijähriger Pause neu aufleben lassen. Zum bunten Fastnachtstreiben sollte es an nichts fehlen. Bei Büttenreden, Tänzen und Gesang, dazu Leo Henrich „mit seiner Dudel“ (Akkordeon), kam tolle Stimmung auf.

Die TV-Oldies zeigten einen flotten Tanz und die Angler bewiesen, dass ihr Hobby und der Gesang nicht im Widerspruch zueinander stehen. Zwei waschechte Zimmerner garantierten außerdem herzerfrischendes aus der Bütt – und da blieb kein Auge trocken.

Exkurs in die „Muddersproch“

Nach drei Jahren Pause wieder ein Kappenabend in Groß-Zimmern

„En escht Zimmerner Mädsche, unser Elfriedsche!“ jauchzte Langer erfreut und Elfriede Burger traf mit ihrem Beitrag als erfolglose Jobsuchende einmal mehr den Nerv der Gäste.
Thomas Beutel nahm sein Publikum auf einen linguistischen Exkurs in die „Muddersproch“ mit. „En echte Zimmerner erkennt man am Zimmernerisch“, postulierte der Gastredner und brachte sogleich ein Wort ins Spiel, an dessen Aussprache sich die Spreu vom Weizen trennte. Nur wer das „Geheimwort: Ouwerouer“ (Ofenrohr) fehlerfrei über die Lippen brachte, verdiente sich den Zimmerner Sprachorden.

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