Sinn des Volkstrauertages

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Viele wohnten der Kranzniederlegung in Klein-Zimmern bei.

Klein-Zimmern (bea) - Den Sinn des Volkstrauertages hinterfragte Landrat Klaus Peter Schellhaas gestern kritisch in seiner Rede auf dem Soldatenfriedhof in Klein-Zimmern.

„Hat der Volkstrauertag mit seinem Pathos noch eine Berechtigung?“, diese Frage werde oft an ihn herangetragen. „Unser Vermächtnis ist es, gegen das Vergessen zu kämpfen. Auch heute sind in anderen Teilen der Welt Krieg und Gewalt noch aktuell“, so die Antwort des Landrats auf die Zweifel am Sinn des Trauertages.

Der evangelische Pfarrer Michael Merbitz-Zahradnik misst dem Volkstrauertag große Bedeutung bei und bat um „Frieden für die zerrissene Welt.“ Drei Kränze wurden auf dem Soldatenfriedhof niedergelegt: Landrat Schellhaas und Beigeordneter Dieter Emig würdigten die Gefallenen im Namen des Landkreises, Bürgermeister Achim Grimm und Beigeordneter Heinz Bach verneigten sich im Namen der Gemeinde und der stellvertretende Vorsitzende der Reservistenkameradschaft, Axel Effenberger, sowie Oberfeldwebel Helmut Rose legten einen Kranz für die Kameradschaft Dieburg nieder. Der Katholische Kirchenmusikverein sorgte für die würdige musikalische Begleitung des feierlichen Gedenkens.

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