Sommerfest der katholischen Kirchenmusik

Viele feiern bis zum späten Abend

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Auch das Jugendorchester hat Solisten, hier glänzt Janko Wilzbach an der Posaune.

Klein-Zimmern - Wer Blasmusik liebt, der kommt beim Sommerfest des Katholischen Kirchenmusikvereins (KKM) voll auf seine Kosten. Am Samstag spielen die Musiker auf dem Festplatz bei der Kirche bis die Lippen brennen. Von Ulrike Bernauer 

Fünf, sechs Stunden am Instrument kommen da für den Einzelnen schon locker zusammen. Aber es macht ihnen sichtlich Spaß und dem Publikum, das im Wesentlichen aus Klein-Zimmern kommt, auch.

Begonnen hat der musikalische Nachmittag mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Christian Rauch in der katholischen Kirche hält. Musikalisch ging es auch hier schon zur Sache.

Neben dem KKM sorgte der Gesangverein Klein-Zimmern für die Untermalung. Stolz sind die Klein-Zimmerner Bläser auf ihren Nachwuchs und das mit Recht. So dürfen zur besten Kaffee- und Kuchenzeit, als trotz brütender Hitze im Festzelt kein Platz frei bleibt, die Jüngsten an die Instrumente. Die Bläser-AG mit Drittklässlern der Geißbergschule, kurzzeitig eingeschlafen und im vergangenen Herbst erfolgreich wiederbelebt, zeigt ihr Können. Die Zuschauer sind richtig erstaunt, wie viel die Mädchen und Jungen in dem knappen Jahr gelernt haben. „Mit Dirigent Thomas Martin haben wir nicht nur einen hervorragenden Musiker und Dirigenten sondern auch einen sehr guten Pädagogen, der es versteht, die Kinder für die Musik zu begeistern“, sagt sich der Vereinsvorsitzende Gerhard Kuhr zufrieden.

Jugendorchester begeistert das Publikum

Fast professionell hört sich dann das Jugendorchester an, das als nächstes für Unterhaltung sorgt. Die jungen, aber schon versierten Bläser spielen ähnlich wie später das große Orchester quer Beet. Da sind klassische Bläserstücke zu hören, wie Märsche oder Polkas neben Jazz-Standards, Rock’n Roll oder Film- und Musicalstücke. Gespielt wird, was den Musikern und dem Publikum Spaß macht. Letzteres ist in den heißen Spätnachmittagsstunden ein klein wenig spärlicher vertreten, aber ab dem frühen Abend füllt sich der Platz an der Kirche wieder.

Damit die Musiker sich zwischendurch erholen und mit einer der leckeren Speisen vom Grill stärken können, tritt noch ein Trio auf.

Die Instrumente von Gerhard Kuhr, Charlie Weygandt und Hans-Joachim Gunkel bieten eine andere Qualität für die Ohren. Statt Blasmusik gibt es nun Akkordeonklänge zu hören.

Die drei sind nicht nur sehr gute Musiker, sondern würzen ihre Vorstellung auch mit viel Improvisation und der Spaß kommt auch nicht zu kurz.

Frisch gestärkt übernimmt dann wieder das große Orchester und spielt bis in die Nacht hinein.

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