Zur Sommerpause ins MGH

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SPD-Kreistagsfraktion auf Sommertour zu Gast im Mehrgenerationenhaus.

Groß-Zimmern - Im Rahmen der Sommertour besuchten Vertreter der SPD-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg gemeinsam mit dem SPD-Kandidaten für die Bundestagswahl, Detlef Blitz, das Mehrgenerationenhaus (MGH) in Groß-Zimmern.

Die beiden Kreispolitiker, Dagmar Wucherpfennig und Dieter Emig, sowie der Groß-Zimmerner SPD-Fraktionsvorsitzende Dieter Hader begrüßten die Gäste. Die Koordinatorin der Einrichtung, Angelika Seidler, erläuterte die Entstehung des von der Bundesregierung geförderten Projektes. In Groß-Zimmern steht das einzige MGH im Landkreis. Es wird seit zehn Monaten als Treffpunkt aller Generationen betrieben, so Seidler. In den Räumlichkeiten des Mehrgenerationenhauses finden Veranstaltungen von der Krabbelgruppe bis hin zum Spielenachmittag für Senioren, statt. Die Angebote sollen vor allem dem Austausch zwischen den Generationen dienen, daher wird eng mit der Jugendförderung der Gemeinde und der Projektwerkstatt in Groß-Zimmern unter Leitung von Tobias Lauer zusammengearbeitet. Die Fraktionsvorsitzende Wucherpfennig zeigte sich zu Recht stolz auf dieses Projekt ihrer Heimatgemeinde: „Hier kann man sehen, was man Positives für die Gesellschaft erreichen kann, wenn verschiedene Träger an einem Strang ziehen“.

Anschließend informierten sich die Fraktionsmitglieder über die Projektwerkstatt. Diese Institution zielt darauf ab, die Wohn- und Lebenssituation unter Beteiligung der Bürger zu verbessern und wird jeweils zu einem Drittel von Bund, Land und Gemeinde finanziert.

Gemeinsam mit dem MGH und den Bürgern werden Pläne für einen Mehrgenerationen-Spielplatz in der Adolf-Kolping-Anlage entworfen. Hierbei geht es darum, einen Ort zu schaffen, an dem verschiedene Generationen gemeinsam aktiv werden können.

Insgesamt fünf Projekte werden die Sozialdemokraten in der parlamentarischen Sommerpause besuchen und sich über Modellprojekte im Landkreis und über die Ausführung und Planung von Kreisprojekten vor Ort informieren.

Ziel der Tour ist es, Programme und Konzepte vertiefend zu betrachten, den Dialog mit den Menschen zu suchen“, erklärt Wucherpfennig.

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