KuK feiert den längsten Tag des Jahres mit großem Feuer

Sonne und Flammen trotzen dem Regen

Chor und Flöten-AG der Geißbergschule musizierten.  J Fotos (2): Friedrich

KLEIN-ZIMMERN - Es sind weder heidnische Bräuche noch politische Ambitionen, die mit diesem Fest einhergehen. Von Ursula Friedrich

Wenn der Kultur- und Kerbverein Klein-Zimmerns (KuK) sein Sonnenwendfeuer entzündet, dann sind schlichtweg alle Bürger und auswärtige Besucher zur zwanglosen Zusammenkunft eingeladen.

Die 16. Sonnenwendfeier in der Klein-Zimmerner Gemarkung stellte die Veranstalter diesmal jedoch vor besondere Aufgaben. Denn der Wettergott hatte am Mittwoch wenig sommerliches Wetter beschert und der Feier am Brünnchen zum Trotz dicke Regenwolken aufziehen lassen. Vier Kubikmeter gut abgelagertes Kiefernholz hatten bereits ein paar Regengüsse abbekommen.

KuK-Vorstandsmitglied Joachim Köbel, auch diesmal Herr des Feuers, trotzte der Feuchtigkeit mit einem Strohballen, der rasch für ein mächtiges Flammenmeer sorgte.

Wie in den Vorjahren unterstützten die Kinder der Geißbergschule die Feier des längsten Tages im Jahr mit ihrer Musik. Chor und Flöten-AG brachten unter Leitung von Musiklehrerin Bettina Geißler dem wartetenden Publlkum ein paar Ständchen dar.

Nachdem die Festbesucher, gut unterhalten, zudem mit kühlen Getränken und Bratwürstchen auch gesättigt waren, wurde der mächtige Holzstoß entflammt.

Ein später einsetzender kräftiger Regenguss vereitelte zwar die Feierstimmung – um den Genuss der meterhoch auflodernden Flammen eines faszinierenden Feuers waren die Besucher jedoch nicht gebracht worden.Für die KuK-Aktiven ist die Veranstaltung ein wichtiger Baustein, um die Kasse aufzufüllen. Denn der Verein nimmt nun die Ausrichtung des größten Volksfests im Ortsteil ins Visier: die Klein-Zimmner Kerb.

Kommentare