Marion Hübner ist neue Leiterin der ASS-Förderstufe.

„So spät wie möglich trennen“

Groß-Zimmern (ula) ‐ Zum Auftakt des neuen Schuljahres gibt es nicht nur unter den Schülern der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) viele neue Gesichter. Auch im Kollegium hat sich etwas getan: Marion Hübner ergänzt das Team als neue Förderstufenleiterin. „Ich bin eine Verfechterin der Förderstufe“, erklärt die Darmstädterin, die zuvor an der kooperativen Gesamtschule in Eberstadt tätig war.

Ihre Devise: Kinder so spät wie möglich voneinander trennen. „In einer multikulturellen Gesellschaft sollte man nicht so früh selektieren, sondern das miteinander und voneinander lernen fördern.“ In ihrer beruflichen Laufbahn studierte die Gymnasiallehrerin für Biologie und Erdkunde auch Schulsysteme in Finnland und Slowenien.

„Dort ist es ganz normal, dass Schüler lange zusammen lernen.“ Und nicht erst Pisa-Studien mussten ihr beweisen, dass dies ein absolutes Erfolgsmodell ist.

Gleiche Bildungschancen für alle hat sich Marion Hübner auf die Fahne geschrieben. Soziales Lernen und soziales Handeln, einander achten und tolerieren sind ebenfalls Schwerpunkte, die sie an der Albert-Schweitzer-Schule umsetzen möchte. „Da wurde bereits vieles getan“, sagt sie und freut

sich, diese Ziele auch in Zukunft fest ins Auge zu fassen.

„Die Albert-Schweitzer-Schule hat ein gutes Schulprogramm, da stehe ich voll dahinter“, erklärt die Neue zufrieden. Lern- und Arbeitstechniken zu vertiefe seien ebenfalls Schwerpunkte ihrer Agenda.

Das Thema Schule begleitet die 45-jährige Mutter einer zwölfjährigen Tochter und eines 19-jährigen Sohnes natürlich auch im Privatleben. Um vom nicht immer leichten Schulalltag zu entspannen, genießt sie Sport und Handarbeiten. Nordic Walking, Nähen und Tanzen stehen bei den Freizeitaktivitäten ganz oben.

Bereichert das Kollegium der Albert-Schweitzer-Schule seit Schuljahresbeginn: die neue Förderstufenleiterin Marion Hübner. Foto: Friedrich

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