Spende für Bläser-AG der Geißbergschule

Posaune ist besonders begehrt

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Die Bläser-AG der Geißbergschule freut sich über die Spende der Sparkasse.

Klein-Zimmern - „Wir können schon fünf Töne“, freut sich Max. Der Drittklässler gehört zu den vier Jungen und zwei Mädchen, die in der Bläser-AG der Geißberschule ein Instrument spielen lernen. Von Ulrike Bernauer

Noch klingt es sich nicht so recht nach Musik, aber die sechs Kinder üben auch erst seit September. Kürzlich gab es eine ganz besondere Übungsstunde, denn Dirigent Thomas Martin hatte einige Besucher mitgebracht. Beate Steiger von der Geschäftsstelle der Sparkasse in Klein-Zimmern war gekommen und sie brachte einen Scheck über 1 000 Euro mit. Die Mitarbeiter der Sparkasse konnten sich in den vergangenen Monaten melden und ein ihrer Ansicht nach besonders fördernswertes Projekt vorschlagen. Hemma Kostrzewa hatte das mit der Bläser-AG getan, sie betreut die jungen Musiker zusammen mit Martin. Die beiden freuten sich, dass nach zwei Jahren Pause in diesem Schuljahr wieder eine Bläser-AG an der Geißbergschule zustande gekommen ist. „Schließlich sind wir eine sehr kleine Grundschule. Da ist es gar nicht so einfach, sechs Kinder zu finden, die ein Instrument lernen wollen.“ erklärte Leiterin Angelika Klindt. Mit weniger als fünf Kindern könne man kaum eine Gruppe eröffnen, das werde für die Eltern zu teuer, so Kostrzewa.

Die 1 000 Euro können die Initiatoren der Bläser-AG, neben der Schule zeichnet der katholische Kirchenmusikverein (KKM) mit verantwortlich, gut verwenden. Zum einen können die Kosten für den Unterricht für die Eltern so etwas gesenkt werden, zum anderen kann nun auch der Kaufpreis eines Instrumentes ersetzt werden. „Wir besitzen zwar einige Instrumente, die wir für die Kinder zur Verfügung stellen können“, sagte Gerhard Kuhr, Vorsitzender des KKM. „Aber diesmal mussten wir noch eine Posaune kaufen.“

Die Posaune ist bei den Kindern in diesem Jahr nämlich sehr beliebt. Theresa und Noah haben sich für dieses Blechblasinstrument entschieden. Markus hat ein Flügelhorn ausgewählt, Jan und Elisa, die an diesem Tag krank waren, wollen Trompete lernen, und der zweite Jan hat sich für das Schlagzeug entschieden. Dirigent Martin erteilt den Kindern zwar Einzelstunden, wichtig ist ihm aber auch der Gruppenunterricht. Dann lernen die jungen Musiker nämlich gleich wie es ist, zusammen zu spielen. „Und es macht einfach mehr Spaß, in der Gruppe zu musizieren.“ Der KKM hofft, dass die Schulkinder bei ihrem Instrument bleiben, und dass es ihnen auch weiterhin Spaß macht. Zwei der Teilnehmer der letzten Bläser-AG verstärken inzwischen das Jugendorchester des KKM.

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