Spatenstich für den neuen Jugend- und Sportpark

Ausspannen und abtoben

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Auf dem Festplatz soll in diesem Monat mit den Arbeiten für den Jugend- und Sportpark begonnen werden.

Groß-Zimmern - Immer mehr mausert sich das Areal am und um den ehemaligen Festplatz zum Herzstück kindlichen und jugendlichen Lebens. Nachdem die neue Kindertagesstätte von den Knirpsen bezogen wurde, nimmt die Kommune nun das nächste Projekt in Angriff. Von Ursula Friedrich 

Die Aufträge der Bauarbeiten für den Jugend- und Sportpark wurden vom Gemeindevorstand vergeben. Mit 167 000 Euro sind diese Arbeiten angesetzt, die an das Landschaftsbauunternehmen vergeben wurden, das sich offenkundig beim Bau des Kindertagesstättengeländes nebenan bewährt hat. Damit schließt sich das pädagogische und soziale Angebot von zwei Schulen, Kita und Jugendzentrum am Festplatz. Junge Menschen vom Windelalter bis hin zum heranreifenden Erwachsenden werden diesen Bereich der Gemeinde künftig mit noch mehr Leben füllen.

Läuft alles nach Plan, könnten junge Bürger bereits im Herbst auf dem 4 100 Quadratmeter großen Sportgelände kicken, biken, Tischtennis spielen oder einfach relaxen, so Bauamtsleiter Klaus Keller. In den kommenden zwei Wochen fällt der Startschuss für die Landschaftsbauarbeiten auf dem Jugend- und Sportpark, der für eine Altersgruppe ab Grundschulkind bis zum heranreifenden Erwachsenen ausgelegt ist.

Freilich, Jugendliche, die sich auf dieses Projekt seit Jahren freuen, sind möglicherweise inzwischen selbst zu Erwachsenen gereift. Von der ersten Idee bis zur Planung und nun angestrebten Umsetzung sind einige Jahre ins Land gezogen.

Bald rollen die Baufahrzeuge

Zur Historie: Motor des Projektes waren die Kinder- und Jugendförderung sowie die Projektwerkstatt „Soziale Stadt“. Hier gab es für die Wünsche der Jugendlichen eine Lobby. Der Bachelorstudent Bastian Laub unterstützte das Vorhaben und entwickelte im Rahmen seiner Studienabschlussarbeit Planungsentwürfe. Vom ehemaligem Wunschkatalog des mitwirkenden Jugendlichen ist vieles geblieben, Hockeyfeld und Swimmingpool bleiben allerdings im Reich der Visionen. Am Planungsprozess wurden außerdem Anwohner, Schulen und weitere Institutionen beteiligt.

In den kommenden zwei Wochen werden die Baufahrzeuge anrollen, um das 4 100 Quadratmeter große Areal zum Jugendsportpark umzugestalten. Entstehen soll ein rund 500 Quadratmeter großer Skaterpark, eine BMX-Strecke, ein kleiner Bolzplatz und ein Basketballfeld.

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Etwa 2000 Quadratmeter Rasenfläche sind vorgesehen, 25 Bäume werden gepflanzt. Tischtennisplatten, Trampolin, Balancierparcours und mehr bieten weitere Möglichkeiten zum Austoben - Lümmelbänke Raum zum Entspannen. Das Projekt ist eine weitere Etappe des Erfolgsmodells „Soziale Stadt“ unter Trägerschaft des Diakonischen Werks Darmstadt-Dieburg. Die seit 2009 tätige Projektwerkstatt ist Lobbyist sozialer Gemeindeentwicklung, funktioniert jedoch nur im Schulterschluss mit den Bürgern. So wäre es auch beim Jugendpark wünschenswert, würden in einer Aktion die Ärmel hochgekrempelt und ehrenamtlich geholfen. Dies sei angedacht, so Bauamtsleiter Keller - zunächst müssen für die groben Arbeiten aber die Profis ran.

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