Über 60 Kinder erfahren bei den Ferienspielen viel über Inhalte und Produktion des Fiction-Klassikers

Mit Star Wars in die Zukunft

Fasziniert hören die Kinder „Republic Commander“ Christian Rehm zu.   J Fotos (2): Bernauer

Groß-Zimmern - Die Ferienspielkinder würden am liebsten alle das Raumschiff besteigen und ins Weltall fliegen. Begeistert von „Star Wars“ und den Jedi-Rittern waren die meisten schon zuvor. Von Ulrike Bernauer

Nachdem sie am Montag im Jugendzentrum den ersten Teil von Star Wars gesehen haben, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr.

Am Dienstagmittag waren alle ganz gespannt, denn Christian Rehm kam zu Besuch. Er gehört zur „German Garrison“, dem ultimativen Star-Wars-Kostümclub, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, den Film und die Geschichte lebendig zu halten. Natürlich kam Rehm verkleidet, er stellte im Juz den „Republic Commander“ dar. Die Kinder bestaunten die Kleidung und hatten viele Fragen an den Star-Wars-Fan, der Hintergrundwissen zum Film besitzt. Für die Fragestunde nahm Rehm allerdings den Helm ab, sonst hätte er kaum auf die zahlreichen Fragen der Kinder antworten können. „Wie ist der Hintergrund im Film?“, wollte ein Mädchen wissen. „Die Szenen werden alle vor einer einheitlich grünen Kulisse gedreht“, erzählte Rehm. „Erst im Computer werden die Akteure dann mit dem passenden Hintergrund versehen. Das wird nicht nur bei Star Wars so gemacht, sondern so konnte beispielsweise auch Harry Potter grandios auf seinem Besen fliegen.“

Die Jungen interessierten sich eher für die Waffen, die die Jedi-Ritter dabei haben, und für die Ausrüstung.

Das Interesse war groß an diesen Ferienspielen. 63 Kinder sind dabei und der Blick in die Zukunft begeistert nicht nur die Jungen, sondern auch die Mädchen.

Stolz ließen sich alle einmal mit Christian Rehm fotografieren, dazu setzte der Star-Wars-Fan natürlich wieder seinen Helm auf. Auch die Kinder erhielten ein Kostüm und schlüpften so überzeugend in die Rolle der Filmhelden.

Am Mittwoch ging es dann nach Darmstadt ins Planetarium. „Wir wollen ein wenig weg von dem Film, dafür mehr ins Weltall“, sagte Betreuer Stefan Ehrenstamm und so erhielten die Kinder viele Informationen über das Sonnensystem.

In diesem Jahr war nicht die Kinder- und Jugendförderung federführend bei den ersten zwei Wochen der Ferienspiele, sondern der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB).

Zehn Betreuer von ASB und Jugendförderung kümmerten sich in der Jedi-Woche um die Kinder.

Natürlich blieb auch genug Zeit zum Spielen. Es wurde gebastelt: Jedi-Umhänge, Schwerter, das Sonnensystem sowie ein Raumschiff, und die Pausen boten für die Kleinen reichlich Zeit, sich zu bewegen. In der Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule wurde ein Pod-Rennen nachgestellt, auch dieses inspiriert durch den Blick in die filmische Darstellung. Ein kleiner Pool direkt am Jugendzentrum sorgte für Erfrischung.

Am morgigen Freitag gehen die Ferienspiele mit vielen Bewegungsspielen in der Turnhalle zu Ende.

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