Starker Goldener Jahrgang

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Der Goldene Jahrgang 2009 mit Kerbmädche Irene Beutel und Kerbvadder Gerhard Held.

Groß-Zimmern - „Mein Vater und sein Jahrgang haben die Tradition der Goldenen Kerbborschte begründet“, sagt Heinrich Held stolz. Und er setzt die Tradition des Vaters, Georg Held, würdig fort. Zum ersten Treffen haben sich die Kerbborschte des Jahrgangs 1939 kürzlich getroffen. Von Ulrike Bernauer

Im Pavillon von Dieter Geuppert sitzen sie gemütlich beisammen, bei Äppelwoi und ofenfrischem Zwiebelkuchen. Und die Aufregung ist fast genauso groß wie vor 50 Jahren, als sie junge Kerbborschte waren. Glücklicherweise hat Kerbborscht Geuppert alles perfekt vorbereitet, sogar ein Mikrophon ist installiert, so dass sich der jeweilige Redner gut durchsetzen kann.

Die alten Fotos betrachten das goldene Kerbmädchen Irene Beutel und der Kerbpfarrer Karl Daab.

Zahlreich vertreten ist der Jahrgang 1939, 20 Goldene sind anwesend: Kerbmädchen Irene Beutel, Kerbvadder Gerhard Held, Kerbpfarrer Karl Daab und Mundschenk.

Der Vorsitzende des Kerbvereins, Thomas Beutel, soll ihnen Tipps geben. „Du hast das schon so oft gemacht“,sagt Kerbvadder Held, „da wollen wir von Deinen Erfahrungen profitieren“.Beutel bewundert die Goldenen: „Ihr habt euch gut gehalten“.Er gibt Ratschläge und verkündet sein Credo: „Was man in Zimmmern machen lassen kann, das lassen wir in der Regel auch hier machen“.

Es hagelt Vorschläge zum Kerbwagen, zur Kleidung und was den Goldenen Kerbborschte sonst noch so einfällt. Die Direktive an die Presse ist: „das soll noch geheim bleiben!“.Aber zum Gruppenbild formieren sich alle gerne und sie geben der Reporterin immerhin noch ihr Ziel mit auf den Weg. „Wir arbeiten daran, der erste diamantene Jahrgang zu werden“,  lacht Kerbvadder Held.

Zuzutrauen ist es ihnen.

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