Stein auf Stein fürs Familienheim

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Steinharte Arbeit am Jugendzentrum erledigten kürzlich (von links) Niklas Schlothauer, Sven Beysel, Daniel Fenn und Zirkusdirektor Tino Krämer.

Groß-Zimmern (guf) ‐ Das Jugendzentrum platzt aus allen Nähten. Große Nachfrage an Beratung, Hilfe sowie Programm und Aktivitäten besteht nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern auch Eltern und ältere Menschen gehören zur Klientel.

Alle Termine werden im Lokal Anzeiger und auf der Internetseite der Kinder- und Jugendförderung bekannt gegeben.

Nachdem die politischen Gremien grünes Licht gegeben und die Banken das notwendige Geld zugesichert haben (wir haben berichtet), wird das Jugendzentrum (JuZ) am Festplatz nun zum Familienzentrum umgebaut. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme liegen bei rund 468 000 Euro. Das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ trägt 341 000 Euro bei, so dass der Gemeindeanteil circa 127 000 Euro beträgt. Seit Schuljahresbeginn wird imJuZ gearbeitet. Im Erdgeschoss wurden zwei Wände entfernt, der künftige Treppenaufgang freigelegt und Aussteifungen zur besseren Statik der Wände vorgenommen. Um die Kosten möglichst gering zu halten, ist viel Eigenarbeit angesagt.

Kein Publikumsverkehr im JuZ

Mit Zivi Daniel Fenn haben Jugendliche die Pflastersteine hinter dem Gebäude entfernt und sauber aufgestapelt. Tatkräftig mit angepackt hat dabei Tino Krämer vom Zirkus Baldini. In der kommenden Woche wird die Dachbegrünung entfernt.

Während der Arbeiten ist im JuZ natürlich kein Publikumsverkehr möglich. Die Veranstaltungen und Treffs wurden in die Kirchen, die Schulen (auch die Waldschule) und ins Rathaus verlegt. „Wir hoffen, Ende November wieder einziehen zu können“, sagt Jugendpfleger Tom Hicking.

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