Stein auf Stein fürs Zeughaus

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Arbeitseinsatz auf dem Bau: Helfer von OWK und Kerbverein arbeiten emsig an der Fertigstellung des Zeughauses.

Groß-Zimmern (ula) ‐ Der frühe Wintereinbruch hatte die Bauarbeiten am neuen Zeughaus vorübergehend kurzfristig lahm gelegt. „Eigentlich wollten wir schon fertig sein“, sagt Horst Neumann vom Odenwaldklub. „Der erste Spatenstich war ja bereits im April 2010.“

Doch in den vergangenen Wochen hat es nun endlich auf der Baustelle vis á vis des Hallenbades ein „Stück“ gegeben. Drei Garageneinheiten mit je 36 Quadratmetern Grundfläche wurden inzwischen hoch gezogen. Das Dach ist montiert, die Tore eingebaut. Wenn die „Bautrupps“ von Kerbverein und des Odenwaldklub am kommenden Samstag, 14. Mai, ab 10 Uhr zum Richtfest laden, ist dies ein irreführender Name für die Feier, schließlich ist die Bautätigkeit längst um einiges weiter fortgeschritten. Doch ein Fest haben sich die Helfer verdient. Etwa 700 Arbeitsstunden investierten sie bislang, um bald das Zeughaus zu nutzen, das in früheren Jahren für wesentlich mehr Vereine als Lagerplatz für Zelte und Sitzgarnituren, Kochgeschirr und die vielen Requisiten geplant war.

Bis zu 11.000 Euro verschlingt jede Garageneinheit – obwohl ein großer Teil der Arbeiten auf dem städtischen Grundstück von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern ausgeführt wird. Auch deshalb konnte sich nicht jeder interessierte Verein den Wunsch für eine eigene Einheit im Zeughaus erfüllen – Schwarzer Bock und Arbeitergesangverein sprangen angesichts der Kosten ab.

Einen Termin, wann das Zeughaus bezogen werden kann, will niemand nennen. Noch sind viele Arbeiten zu erledigen, vom Verputzen der Innen- und Außenwände, einer Umzäunung bis hin zum Pflastern der Vorfläche. Und dabei dürfte die Summe der ehrenamtlichen Arbeitsstunden locker die Tausender-Marke überspringen.

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