„Jeder kann sich engagieren wie er will“

Groß-Zimmern ‐ Schon seit geraumer Zeit machten in der Gemeinde Gerüchte die Runde „Gola will eine eigene Partei gründen“. So ganz stimmt das nicht, allerdings hat sich Gola offensichtlich seit geraumer Zeit in der CDU nicht mehr wohl gefühlt. Immer öfter stimmte er anders als seine Fraktionskollegen, trat vor einigen Monaten als Fraktionsvorsitzender zurück und zuletzt brachte wohl die Ablehnung seines Antrages, das Jugendzentrum ohne Dachbegrünung auszubauen, das Fass zum Überlaufen.

Auf Anfrage des LA nahmen der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Pentz, Bürgermeister Achim Grimm und Parteivorsitzende Christof Glaser in einem gemeinsamen Schreiben Stellung zu Golas Austritt:

„Jedem Bürger ist es freigestellt, in Parteien und Wählervereinigungen Mitglied zu werden oder sich aktiv zu engagieren. Genauso bleibt es jedem unbenommen, sich aus der Politik zurück zu ziehen, aus Parteien auszutreten oder in ein anderes politisches Lager zu wechseln. Das hat es schon immer in der kleinen wie in der großen Politik gegeben.

Über die Inhalte und den Kurs einer Volkspartei lässt sich immer streiten. Das tun wir auch in der CDU. Das ist gut und wichtig und zeigt unser demokratisches Verständnis.

Vor Ort sind wir nicht immer einer Meinung mit dem was in Land und Bund passiert. Das bringen wir auch „nach oben“ zum Ausdruck. Für unsere Arbeit als CDU in Groß-Zimmern ist es wichtig, dass wir unsere 2006 als stärkste Fraktion begonnene gute Arbeit für die Bürger der Gemeinde fortsetzen.

Hierzu haben wir in vielen Bereichen deutliche Akzente gesetzt. Dabei stehen die soziale Verantwortung für Kinder, Jugendliche, Familien und Senioren im Vordergrund. Hinzu kommt eine ausgewogene und sparsame Haushaltsführung unter schwierigen externen Einflüssen. Unsere Politik wird auch künftig von der Sache her bestimmt sein, vernünftig und kompromissfähig.

Für die anstehende Kommunalwahl im März 2011 haben sich viele bereit erklärt, auf unserer Liste zu kandidieren. Dieses positive Signal aus der Bevölkerung zeigt die Akzeptanz unserer Arbeit und wir verstehen es vor allem als Auftrag, weiter für Groß- und Klein-Zimmern aktiv an den Problemen und Aufgabenstellungen zu arbeiten.“

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