Im Einsatz für Flüchtlingskinder auf der ganzen Welt

Sternsinger sammeln für Malawi

Segen bringen Segen sein – das Motto des Dreikönigssingens 2014 werden die 26 Kinder und Jugendlichen Anfang Januar als Sternsinger mit Leben füllen. - Foto: Friedrich

Groß-Zimmern. „Segen bringen – Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit. “ So lautet das Motto der Sternsingeraktion 2014, das auch die Kinder der Gesprenzgemeinde mit Leben füllen wollen.

26 junge Menschen bereiten sich derzeit in der Pfarrgemeinde St. Bartholomäus darauf vor, als Könige und Sternträger Anfang Januar zu singen, zu segnen und zu sammeln. Das Vorbereitungsteam um die katholische Gemeindepädagogin Jutta Moka bereitet die Kinder und Jugendlichen mit großem Einsatz auf ihre Rolle vor.

Am Freitag und Samstag, 3. und 4. Januar, ziehen die Sternsinger dann von Haus zu Haus, am Sonntag (5.) sind sie außerdem in den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus eingebunden. „Für uns wird es wieder eine logistische Herausforderung“, sagt Moka. Erfreut jedoch auch darüber, dass eine eifrige Frau aus der Gemeinde viele neue Gewänder für die Könige schneiderte.

Zwischen acht und 16 Jahren sind die Teilnehmer des Dreikönigssingens 2014 – viele von ihnen machen bereits seit Jahren mit. Um die jungen Leute zu motivieren und auf ihre Rolle vorzubereiten, nutzte das Vorbereitungsteam pädagogisches Material des Dachverbands, des Kindermissionswerks, das bundesweit zur Sternsingeraktion aufruft. Zur Information wurde ein Film über das Flüchtlingselend im afrikanischen Malawi gezeigt. Mit Sternsingerquiz, süßen Preisen und vielen Liedern, verging die Zeit im Nu.

Aufgeteilt in fünf Gruppen machen sich die Sternsinger im jungen Jahr 2014 dann auf den Weg. Dass es sie gibt, ist ein Segen: für die Menschen in der Gemeinde und für benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt. Denn 2014 stehen alle Kinder im Fokus, die ihre Heimat verlassen mussten. Unzählige Kinder weltweit leben als Flüchtlinge in Lagern und müssen sich in der Fremde zurechtfinden. 2013 wurden in Groß-Zimmern 13 Flüchtlinge aufgenommen, die in ihrer Heimat wegen Folter, Verfolgung und Krieg verlassen mussten.

‹ Wer einen Besuch der Sternsinger wünscht, kann dies noch telefonisch im Pfarrbüro mitteilen (s  48640) oder sich in den ausgehängten Listen der Kirchen in Klein- oder Groß-Zimmern eintragen. J ula

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare