Steinzeitmenschen, Ritter, Römer und Indianer besuchen die Geißbergschule

Streifzug durch die Geschichte

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Bei der Projektwoche an der Geißbergschule unternahmen die Schüler einen Streifzug durch die Geschichte.

Klein-Zimmern -  „Die Projektwoche ging viel zu schnell vorüber. Wir sind alle traurig, dass sie vorbei ist“, erklärte Schulleiterin Angelika Klindt. Aber erst einmal gab es noch viel Freude für die Geißbergschüler, als sie am Freitag Eltern und Freunden der Klein-Zimmerner Grundschule die Ergebnisse ihrer Projekte vorstellten. Von Ulrike Bernauer

Einen Streifzug durch die Geschichte hatten die Kinder unternommen, beginnend bei den Steinzeitmenschen bis zu den Indianern Nordamerikas. „Die Kinder hatten wirklich viel Spaß und außerdem haben sie auf diese Weise viel Wissen mitgenommen. So sollte Schule immer sein“, so Lehrerin Geißler.

Impressionen vom Schulfest

Projektwoche Geißbergschule

Als erstes stellten sich beim großen Abschluss die Steinzeitmenschen vor, sie sind schließlich auch in der Chronologie die Ersten. Jute-Säcke dienten als Grundlage für ihre Kleidung, fantasievoll verziert mit Stoffen oder Fellen. Wie über einen Laufsteg stolzierten die Klein-Zimmerner Steinzeitmenschen und stellten ihre Kreationen vor.

Die Ägypter folgten den Höhlenmenschen. Hier gab es aber nur wenige Mutige, die sich trauten, ihre Tracht den Zuschauern zu zeigen. Guckkästen, die Ausblick auf eine Nil-Landschaft boten und einen tollen Papyrus hatten die Kinder während der Projektwoche gebastelt und gemalt.

Martialischer trat die nächste Gruppe auf. Die Römer stellten die Verbindung zu den Ägyptern her, indem sie Kleopatra mitbrachten. Drei Kaiser wurden den Gästen vorgestellt, Darius, Vespasian und Titus, der das Kolosseum fertig gebaut hatte. Auch die Schüler hatten ein Kolosseum aus Kreide gebaut, mit Steinschleuder und einer Kameltränke. Schließlich wurden im antiken Rom viele exotische Tiere gezeigt.

Bronzefunkelnd zogen die Ritter mit ihren Burgfräuleins ein. Bewaffnet waren die Männer und die Frauen mit Schwert und Schild und sie ritten stolz auf ihrem Steckenpferd auf den Platz. Die Geschicklichkeit auf dem Rücken der Schlachtrösser zeigten sie sogleich bei einem Turnier. Burgen haben die Ritter während der Projektwoche errichtet und natürlich ihre fantastischen Helme und die Kleidung, genau wie die anderen Gruppen, die all ihre Requisiten selbst hergestellt haben.

Den Abschluss bildeten die Rothäute, die sich alle indianische Namen gegeben hatten, die auch etwas über den Charakter und die Eigenheiten des Trägers aussagten. Da gab es die gelbe Blume, den Schmetterling, das sanfte Pferd oder den schlauen Luchs. Über verschiedene Stämme hatten die Schüler während der Projektwoche etwas gelernt, aber auch darüber, wie das Leben der Kinder bei den Indianern aussah.

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