Kinder des Pfiffikus sorgen für weihnachtlichen Schmuck in der Sparkasse.

Tannenbäume und Stiefel

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Weihnachtsmänner und Tannenbäume haben die Kinder des Pfiffikus gebastelt. Damit schmückten sie die Sparkasse.

Groß-Zimmern (bea) ‐ Rote Weihnachtsmänner und grüne Tannenbäume schmücken die Geschäftsstelle der Sparkasse in der Reinheimer Straße. In mittlerweile bewährter Art und Weise haben die Verantwortlichen den Weihnachtsschmuck wieder den jüngeren Kunden überlassen.

Die Filiale in Klein-Zimmern wird von Kindern der Geißbergschule geschmückt, die in der Waldschule von den Kleinen der „Kinderfreiträume“.

Die bunten Figuren in der zentralen Reinheimer Straße haben die Kinder der betreuenden Grundschule Pfiffikus gebastelt. Einige von ihnen steht stolz vor dem großen Weihnachtsbaum und präsentiert die Ergebnisse der Bastelstunden. Neugierig sind die Kinder, was für Schätze sich denn nun in den Nikolausstiefeln befinden, die Geschäftstellenleiter Jens Hermann überreicht hat.

Über 100 Euro für Bastelmaterialien konnten sich die Betreuerinnen des Pfiffikus schon vorher freuen. Freuen werden sich auch die restlichen Kinder des Schülerladens über ihre Stiefel, die in zwei Kisten verpackt sind, an denen die Betreuerinnen Regina Göbel, Bettina Feldhausen-Henz und Heike Kirschner erst einmal schwer zu schleppen haben.

Einen neuen Vorstand hat der Verein Pfiffikus in der vergangenen Woche gewählt. Er ist praktisch der alte: Gründungsmitglied Bärbel Rauchschwalbe bleibt Vorsitzende, ihre Stellvertreterin ist Judith Grimm, Schatzmeisterin bleibt Bettina Feldhausen-Henz. „Wir haben den Vorstand allerdings etwas verkleinert“, erklärt Rauchschwalbe. Die Kommunikations- und Entscheidungswege sind so einfach kürzer.

110 Kinder betreut der Pfiffikus derzeit an drei Standorten, in der Friedensschule, im Jugendzentrum und in der Mehrzweckhalle. Alle angebotenen Plätze sind belegt und für das kommende Schuljahr gibt es schon etliche Anfragen. Zwei Module bietet die betreuende Grundschule an: eine Betreuungszeit von 7 bis 14 Uhr und von 7 bis 16 Uhr. „Wobei der Trend momentan zu 16 Uhr geht“, erklärt Rauchschwalbe. Die Kinder und die Mitarbeiterinnen leiden unter Platzproblemen und das besonders im Jugendzentrum.

Rauchschwalbe hofft, dass sich die Lage bessert, wenn die Mensa an der Albert-Schweitzer-Schule fertig gestellt ist und die Kinder mit ihren Betreuerinnen umziehen können.

In die Bestrebungen der beiden Zimmerner Grundschulen hin zu Ganztagsschulen, zu Schulen mit pädagogischer Mittagsbetreuung zu werden, sind die Vereinsfrauen eingebunden.

„Sollte das tatsächlich eines hoffentlich nicht so fernen Tages kommen, wird sich der Pfiffikus auf jeden Fall in das Betreuungsangebot mit einbringen“, so Rauchschwalbe.

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