Tanz, Donner und viele Ehrungen

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Der 35. Jahrmarkt der Vereine war eröffnet und Grimm zeigte sich zuversichtlich, dass das Wetter halten und auf Nass von oben verzichten würde.

Groß-Zimmern ‐ Der Jahrmarkt der Vereine mit dem Bieranstich, das scheint ein endloses Thema in der Gersprenzgemeinde zu sein. Statt wie geplant um 17 Uhr zu beginnen, verzögerte sich der kleine, aber feine Festzug am Roten Platz um eine halbe Stunde. Von Ulrike Bernauer

Grund: In letzter Minute fragte der Ortsgremiumsvorsitzende Heinz Held nach dem Fässchen für den Gerstensaft, das tatsächlich vergessen worden wäre und nun noch schnell besorgt werden musste. Recht klein ist es dann ausgefallen, das Fässchen Freibier, aber das Anstechen durch Bürgermeister Achim Grimm verlief ohne Zwischenfälle. wohlweislich hatte Held den Krug hinter seinem Rücken geschützt, solange der Bürgermeister den Hammer schwang.

Weitere Eindrücke vom Vereins-Jahrmarkt:

Jahrmarkt der Vereine

Der 35. Jahrmarkt der Vereine war eröffnet und Grimm zeigte sich zuversichtlich, dass das Wetter halten und auf Nass von oben verzichten würde. Er sollte recht behalten, es blieb trocken, allerdings wurde es in den späteren Abendstunden ziemlich kühl. Was jedoch den meisten Gästen wenig ausmachte, schließlich hielten Getränke, Speisen und das Programm warm. Die Band „Lehmann 5“ heizte dem Publikum ordentlich ein mit Covermusik quer durch die Jahrzehnte, alles Hits zum Mitsingen und Abtanzen.

„Als Zimmerner Eigengewächs“ hatte Held die vier Jungs und Sängerin Didem angekündigt. In den Bands der Albert-Schweitzer-Schule haben sie einst ihre ersten Stücke geübt, über das Schulbandstadium sind sie mittlerweile, wie jeder hören konnte, weit hinausgewachsen.

Ehrungen mit Tanzgruppen des Turnvereins

Zuvor tanzten die TV-Mädchen „Black Pearls“ auf der Bühne. Zweimal musste man hinschauen, um die Tänzerinnen unter ihren schwarzen Perücken zu erkennen.

Dem aktuellen Lieblingsthema der Deutschen zollten die Black Pearls Tribut. Der letzte Tanz war die aktuelle Afrika-Fußballmelodie.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Ehrung der Meister. Zum Frühschoppen spielte der Katholische Kirchenmusikverein (KKM). Der durfte aber zunächst nur zwei Lieder spielen, dann traten Bürgermeister Grimm und Gemeindevorsteherin Katharina Geibel in Aktion und dankten den erwachsenen Meistern. Erst danach kam so richtig die Stunde des KKM, der nun ordentlich loslegte. Mittags läutete der Trommeldonner der Albert-Schweitzer-Schule die Ehrung der jugendlichen Meister ein.

Mit gekonnt rhythmischen Schlägen sorgten die jungen Trommler deutlich für Aufmerksamkeit. Untermalt wurden die Ehrungen der jugendlichen Meister der Gemeinde von zwei Tanzgruppen des Turnvereins. „Die Mädchen stehen heute zum ersten Mal auf der Bühne“, erzählte Elfriede Burger, die zur Einübung der Tänze „Lollipop“ und „Highschool“ mit drei Co-Trainerinnen zusammen arbeitete.

Nachdem der Morgen so richtig kalt begonnen hatte, zeigte sich mittags noch einmal die Sonne und lockte zahlreiche Besucher vor die Bühne und an die Stände.

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