Spielefest an Friedensschule zum Abschluss der Woche des sozialen Miteinanders

Das tanzende A ist heiß umschwärmt

Mit einem gemeinsamen Lied eröffneten die Kinder das Spielfest an der Friedensschule. Foto: Bernauer

Groß-Zimmern - . Kooperative Spiele sind beim Spielefest der Friedensschule angesagt. Beendete das Fest, das bei schönem Wetter am Freitagnachmittag auf dem Schulhof stattfand, doch die Woche des sozialen Miteinanders. Von Ulrike Bernauer

Eröffnet wird die spielerische Veranstaltung mit einem gemeinsamen Lied „Bleib, wie du bist“, das schon in der Projektwoche jeden Morgen gesungen wurde. Zahlreiche Ergebnisse dieser besonderen Schulwoche können die Eltern an Stellwänden bewundern. Aufgeschrieben haben die Schüler ihre häufigsten Streitgründe – Schubsen, Treten und Schlagen führen diese negative Bestsellerliste an, Beleidigungen und Auslachen folgen auf Rang zwei.

Die meisten Streitigkeiten finden auf dem Schulhof und auf dem Fußballplatz statt.

Aufgeschrieben haben die Schüler auch, wie sie reagieren, wenn sie wütend sind. „Wenn ich wütend bin, trete ich die Anderen, die mich ärgern“, steht da beispielsweise auf der Negativseite. Es gibt aber auch andere Verhaltensweisen, mancher holt sich Hilfe, ein anderer versucht ruhig zu bleiben, „es gelingt mir aber nicht immer“.

Die Kinder interessieren sich allerdings nicht für die Stelltafeln, sie wollen die vielen Spiele ausprobieren, die heute angeboten werden. Heiß umschwärmt ist das tanzende A. In einem großen hölzernen A steht ein Schüler. Gehalten wird die Konstruktion von mehreren Seilen, die wiederum von Schülern straff gespannt werden.

Lässt nun die eine Seite mit ihrer Spannung nach, neigt sich das A in diese Richtung. Es geht also viel um Vertrauen, das der Schüler zu seinen Mitschülern haben muss.

Bemerkenswert auch das Buchstabenspiel. Dabei sollen die Kinder mit ihrem Körper einen Buchstaben bilden, bei vielen, wie dem H oder dem M geht das aber nur, wenn sich mindestens zwei Schüler zusammen tun. Spaß haben die Kinder auch am Paarwettlauf, bei dem sie an jeweils einem Bein miteinander zusammengebunden sind. Schnell sind sie dann nur, wenn sie ihre Schritte koordinieren.

Mitmachen dürfen auch die Erwachsenen und für sie ist beispielsweise das Kreisspiel mit dem Fahrradreifen eine echte Herausforderung. Alle halten sich an den Händen und ein Fahrradreifen soll nun durch den Kreis wandern, ohne dass sich die Spieler loslassen.

Während die Kinder aufgrund ihrer Größe leicht durch den Reifen schlüpfen können, müssen die Erwachsenen viele Verrenkungen machen. Ein Grund für viel Gelächter bei den Mitspielern und den anderen Teilnehmern des Abschlussfests der Projektwoche.

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