Teilen macht glücklich

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Erlebnis Theater: Die Gäste des Familien-Cafés sind fasziniert vom Mitmachttheater des Königs Nimmersatt (alias Manfred Kessler).

Groß-Zimmern (ula). Er kriegt einfach den Hals nicht voll. Mehr Süßigkeiten, mehr Sonne, mehr Königreiche. Kurzum: Nimmersatt. Das Schicksal des gleichnamigen Königs verfolgten die rund 100 Besucher der Kinderkulturveranstaltung im Jugendzentrum fasziniert.

Darsteller Manfred Kessler gelingt es mit seinem Spiel, sein zum Teil sehr junges Publikum von der ersten Minute an in Bann zu ziehen. Pfiffig werden die Kleinen einbezogen und sie ziehen mit. Unter Einsatz kleiner technischer Hilfsmittel, von Instrumenten und Gesang, schlüpft Kessler in etliche Rollen. „Der König ist ein Egoist, der nie genug kriegt“, bringt der Künstler die Intention des Bühnenwerkes auf den Punkt. Das gleichnamige Bilderbuch stammt aus seiner Feder und entführt mit gereimten Texten und bunten Illustrationen in das Königreich Nimmersatts.

Die Botschaft des Stückes wird sehr kreativ und spielerisch selbst für die Kleinsten transparent: Nie teilen macht nicht glücklich. Aber, so Manfred Kessler, sein Stück sei auch etwas für Erwachsene. Auch die lassen sich nur zu gerne mit auf Phantasiereise nehmen.

„Die Idee ist, dass Eltern zum Theater mitkommen“

 Auch das Theatercafé im Vorfeld der Bühneninszenierung wurde sehr gut angenommen. Diese Einrichtung bietet im JuZ so für Gäste eine eigene Bühne, um sich kennen zu lernen, zu kommunizieren und natürlich beim reichhaltigen Kuchenbüfett zuzugreifen.

Wir waren schon einmal im Dezember hier, das war sehr nett“, erzählt eine Mutter, die selbst einen Kuchen spendete.

Auch Jugendpfleger Tom Hicking war emsig am backte gleich fünf Kuchen. „Die Idee ist ja, dass Eltern auch zum Theater mitkommen und alles mit ihren Kindern gemeinsam erleben“, so der Jugendpfleger.

Noch vier Theaterstücke in diesem Jahr

Um das Café noch professioneller auszustatten, wurde auch eine neue Theke installiert. Das Familienabenteuer „Theater“ wurde mit rund 100 Gästen gut angenommen.

Vier Theaterstücke stehen in diesem Jahr auf dem Kinderkulturprogramm. „Ich freue mich sehr, dass unser Sponsor auch diesmal alle Veranstaltungen mit noch höherem Einsatz unterstützt“, sagt Hicking dankbar. Seit zwölf Jahren ist das Büro „Spross und Faig“ als Sponsor mit im Boot, wenn jungen Leuten Kultur geboten werden soll.

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