Temperatur steigt auf 28,5 Grad

+
Mit dem Werkzeug unter der Dusche ist Bademeister Anton Braun im einsatz.

Groß-Zimmern (bea) Noch wartet es auf Gäste, das Groß-Zimmerner Hallenbad. Am Montag werden die voraussichtlich wieder in Scharen kommen.

Zur üblichen drei- bis vierwöchigen Grundreinigung, die jedes Jahr anfällt, kamen in diesem Jahr noch andere Arbeiten hinzu. Alle Fenster am Außenbereich wurden ausgetauscht. Die neuen Konstruktionen halten die Wärme besser, Diplom-Bauingenieur Klaus Keller rechnet mit einer Energieeinsparung von 30 Prozent. Erneuert wurden auch die Wärmetauscher. „Die alten waren im Bad, seit es eröffnet wurde“, erklärt Bademeister René Stoll. Fortan kann mit einer geringeren Grundtemperatur gefahren werden, auch dadurch erhofft sich die Gemeinde Energieeinsparungen.

An der Wassertemperatur in den Becken wird sich nichts ändern. Anfang der Woche wurde das Wasser eingelassen und seit dem geheizt. Von 14 Grad hatte es sich bis Donnerstag bereits auf 25 Grad erwärmt, am Montag sollen es wieder wohlige 28,5 Grad sein. Es dauert ein bisschen, um 500 Kubikmeter Wasser auf angenehme Temperaturen zu bringen.

Förderung dank Konjunkturprogramm

Noch laufen die letzten Arbeiten, Bademeister Anton Braun schaut nach den Duschen und bringt hier noch ein Ventil an, dort wird eine Schraube festgedreht. Die Fensterbauer befestigen die Jalousien am Außenbereich und zuletzt werden noch einmal die Fliesen gründlich geputzt, bevor die ersten Badegäste kommen können.

Beide Maßnahmen wurden aus dem Konjunkturprogramm gefördert. Der Austausch der Fenster kostete 230 000 Euro, die Wärmetauscher schlugen mit rund 57 000 Euro zu Buche. Zwar sind die Schlussrechnungen noch nicht erstellt, dennoch kann Bauamtsleiter Keller sagen: „Die Kosten hielten sich im vorgegebenen Rahmen“. Keller ist auch sonst mit dem Ablauf der Baumaßnahmen sehr zufrieden und berichtet von einer guten Zusammenarbeit aller Beteiligten auf der Baustelle.

Bis jetzt hat sich die Erhöhung der Eintrittspreise noch nicht spürbar ausgewirkt“, erklärt Bademeister Stoll. Aber noch haben etliche Nutzer eine Jahreskarte. Und so mancher Jahreskartenbesitzer hat schon angekündigt: „Statt täglich, komme ich nach dem Ende der Nutzungsdauer meiner Karte nur noch zweimal die Woche“.

Kommentare