Präventionswoche an der Albert-Schweitzer-Schule

Thema Sucht im Mittelpunkt

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Viele Hände zusammengefügt zu einem Plakat ergeben ein tolles Kunstwerk von drei fünften Klassen der Albert-Schweitzer-Schule.

Groß-Zimmern - Viele Hände bringen Hände zu Papier. Dieser Satz trifft das Endergebnis der Projektwoche, die die fünften Klassen der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) vor den Sommerferien durchführten, auf den Punkt.

Die fünften Klassen der Albert-Schweitzer-Schule (ASS) führten vor den Ferien eine Präventionswoche durch. Dabei fuhren einige der Schüler auf Klassenfahrt, andere blieben an der ASS, verbrachten ihre Zeit aber mit einer etwas anderen Form von Unterricht. Es ging dabei etwa um die Themen Gemeinsamkeit, Soziales Lernen, Gewaltprävention, Medienkompetenz und Suchtprävention, denen in dieser Woche viel Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Unter anderem wurde das Thema Gemeinsamkeit auch zeichnerisch umgesetzt.

Die Schüler der Förderstufe der Klassen F5a, F5b und F5c malten Hände und hatten sich auch vorher mit den für die Menschen freilich bedeutsamen Körperteilen beschäftigt. Auch über die symbolische Kraft der Hände war gesprochen worden, denn immerhin gehen Paare „Hand in Hand“. Als ganz wichtig wurde von den Jugendlichen auch die Ausdrücke „sich die Hand reichen“ oder „gemeinsam handeln“ erachtet. All diese Ausdrücke zeigen, wiesubstanziell die Hand im Zusammenleben sein kann. Jeder Schüler zeichnete eine Hand im Rahmen der KinderArt-Aktion. Die zahlreichen Hände wurden eingeschickt und dann in einem großen Poster zusammengefügt. Dieses Plakat kam dann kurz vor dem letzten Schultag wieder in der ASS an und die Schüler freuten sich über das große, bunte Werk.

Florian (11) aus der Klasse 5a hat die Aktion Spaß gemacht. Er malt gerne und hat über seine Hand Bänder fließen lassen, um sie farbiger gestalten zu können. Auch Moritz (11) hat seine Hand mit Bändern verziert. „Es sieht einfach gut aus“, sagte er. Axim (11) hat ihre Hand mit einem Auge und Blutregen ausgestattet. „Ich male auch zu Hause, wenn mir langweilig ist“, sagte sie. Die Jugendliche findet nicht nur ihre Hand toll, sondern auch all die anderen Gemälde. Auch Zilan (11) bestaunte die Ideen der anderen, und kam am Ende zu dem Schluss, dass alle Kunstwerke schön seien. Zilan malt zu Hause am liebsten Blumen, Tiere und Häuser.

Insgesamt sind alle Kinder begeistert von dem großen Plakat, genauso wie die drei an der Aktion beteiligten Klassenlehrer Ulrike Kagerhuber, Andreas Schiener und Sonja von der Weiden. Nach der Fotokation, bei der alle Akteure zusammen mit ihrem Werk aufgenommen wurden, gab es nur noch eine Aufgabe: In der Schule ein schönes Plätzchen für das Poster zu finden. (bea)

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