TV-Weihnachtsmärchen aufgeführt

Tierischer Spaß für die Kleinen

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Lange hatten die TV-Kinder für ihren großen Auftritt geübt.

Groß-Zimmern - Badminton, Bogenschießen und Beckenbodengymnastik waren out. Dafür wirbelten kecke Möwen, putzige Eisbärchen, lustige Lemminge und exotische Iguanas durch die Georgi-Reiztel-Halle. Von Ursula Friedrich 

Bühne frei für 200 junge Darsteller des diesjährigen TV-Weihnachtsmärchens lautete am Sonntagnachmittag die Devise. Die Halle war proppenvoll voll mit gespannten Besuchern, die das eineinhalbstündige Abenteuer rund um den kleinen Eisbären miterlebten: seine ungewollte Reise vom Nordpol bis zu den Galapagosinseln.

Erstmals gelang es Regisseurin Sonja Roskosch, eine Geschichte fast ohne menschliche Rollen auf die Bühne zu bringen. Dafür gab es tolle Tierrollen, für die Mütter und Trainer phantastische Kostüme entworfen hatten. Insbesondere die Kleinsten eroberten als Robben, Pinguine und Eisbären die Publikumsherzen im Sturm. Aufwendige Kulissen, die ein Team von fünf ehrenamtlichen Bühnenbildern jedes Jahr neu anfertigt, rundeten die visuellen Eindrücke ab. Das Musical bot neun Tanzformationen genügend Raum, mit Gymnastik, Tanz und Bodenakrobatik traumhafte Kontraste zu den Spielszenen zu setzen.

Die 200 Darsteller ab fünf Jahren mussten montags noch einmal ran. Mit fast 800 Kindergartenkindern und Grundschülern waren beide Vorstellungen ausgebucht. Die Inszenierung wurde von den Trainern Sonja Roskosch, Elfriede Burger, Sabine Mestekemper, Sabine Ullrich, Gina Rodriguez-Volknant, Melanie Bae sowie Valentina und Alexander Weyrauch über Monate vorbereitet. Überwiegend rhythmische Gymnasten, Turnkinder und Geräteturnerinnen mimten die tierischen Figuren. Für die Kinder war es der Höhepunkt des Vereinsjahres, das sich nun auch sportlich dem Ende neigt. Für alle TV-Kinder gab es am Sonntag eine Bescherung - trendige Mützen. Auch der TV-Vorstand, Michael Coors, Michael Reitzel und Oliver Berg, erhielt eine Aufmerksamkeit für das Engagement um den Verein, der rund 2 200 Mitglieder zählt. Prämiert wurden außerdem die besten Künstler des Malwettbewerbs, zu dem der TV erstmals aufgerufen hatte. Über 100 Teilnehmer hatten Eisbar Lars und dessen Freunde auf Papier gebannt.

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