Jugend der Tellschützen auf Kanufahrt

Treffsicher auch am Paddel

An die Paddel hieß es für die Tell-Jugend beim Ausflug auf der Tauber.

Groß-Zimmern - Groß-Zimmern/Wertheim § Die Tell-Schützenjugend machte dieses Jahr rast in Wertheim, um hier auf der Tauber Kanu zu fahren. In den Jahren zuvor wurde ausführlich die Saale hoch und runter gepaddelt und dieses Mal wollte man neue Ufer erobern.

Nachdem auf einem naheliegenden Campingplatz, die Zeltstadt aufgebaut war, wurde der erste Tag mit Grillen abgeschlossen. Am Freitag wurde die Wertheimer Burg besucht und man vergnügte sich beim Minigolf spielen. Am späten Nachmittag galt es wieder 20 hungrige Mäuler zu stopfen. Aber Chefkoch Micky hatte bestens vorgesorgt und die Kids waren rundherum zufrieden. Alle mussten ja gestärkt sein für den Samstag. Keiner kannte die Strecke, die zu bewältigen war. Volker und Norbert fuhren noch einmal die wichtigen Punkte mit dem Auto ab und bereiteten die Biergärten auf eventuelle Überfälle hungriger und durstiger Kanukehlen vor. Am Samstag war es dann soweit. Die Kanu Besatzungen wurden schon am Vorabend aufgeteilt und Kapitäne bestimmt. Es gab vier Fun- und drei Betreuer Boote. Somit wähnten sich die Betreuer sicher vor eventuellen Kenterungen.

Die Tauber war am Anfang schnell und einige Hürden mussten überwunden werden, die ersten 2,5 Stunden bis zur Mittagspause im Biergarten waren somit schnell verstrichen.

Frisch gestärkt ging es auf die zweite Hälfte. Diese war um vieles schwieriger. Weil hier die Tauber sehr ruhig fließt, hatte man den Eindruck es gehe rückwärts.

Eine Passage war dabei, bei der die Betreuer zu Fuß die Strecke zurücklegen mussten und dabei die Kanus hinter sich herzogen. All das kostete Zeit und nach vier Stunden konnte man am heimischen Campingplatz anlegen.

Bis hierhin war kein Kanu gekentert und das hat was zu sagen, denn die Jahre zuvor gab es immer wieder Unfälle während der Fahrt. Aber die Jugendlichen ließen es sich nicht nehmen, sich am Campingplatz selbst zu versenken. Auch das Boot mit Volker musste dran glauben.

Er war der Betreuer, der die Jahre zuvor noch nie Bekanntschaft mit dem Wasser gemacht hat. Dieses Mal war er dran - freiwillig spätestens am Zielort. So wurde unter lautem Gegröle sein Boot gekentert. Die Mannschaften reinigten die Boote und dann ging es zu den Campingduschen. Frisch geduscht und müde wurde der Tag am Grill und Lagerfeuer beendet.

Zufrieden wurde am Sonntag die Zeltstadt abgebaut und alle Kids wurden unversehrt in Groß-Zimmern ihren Eltern übergeben. Bilder vom Kanuwochenende findet man auch auf der Tell-Homepage unter: http://www.svtell-gross-zimmern.de/.

Kommentare