Über das ferne Papua-Neuguinea

Groß-Zimmern - (bea) Voll war die katholische Kirche am vergangenen Freitag beim Weltgebetstag, zu dem die Frauen der Gemeinde eingeladen hatten. „Viele sind wir, doch eins in Christus“ war das Motto des ökumenischen Gottesdienstes.

Lesungen, Geschichten und Gesänge bestimmten die Veranstaltung, die in diesem Jahr Frauen von Papua-Neuguinea vorbereitet haben. Einer alten Geschichte, der Errettung von Christus in seinem Weidenkörbchen durch die Tochter des Pharao, wurden Geschichten aus der jüngsten Vergangenheit Papua-Neuguineas gegenübergestellt. Die handelten beispielsweise vom 15-jährigen Bürgerkrieg, der erst 2004 endete, oder von der bis heute andauernden Versöhnung. Lieder wurden gesungen, die die Kantorinnen begleiteten.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die Frauen im Pfarrzentrum, wo bei Kaffee und Kuchen genügend Raum für Gespräche blieb. „Ich gehe immer zum Weltgebetstag“, erzählte Ilse Kunz, „besonders interessant finde ich die Informationen über andere Länder.

Hannelore Bauer war früher Vorsitzende der Frauengemeinschaft und hat selber viele Jahre die ökumenischen Frauengottesdienste mit vorbereitet. „In einem Wochenendseminar bekommt man die Informationen über das jeweilige Land, das den Gottesdienst vorbereitet“, erzählt Bauer. Sie berührt besonders, dass an diesem Tag Frauen in aller Welt mit einem Thema im Gebet vereint sind.

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