Geheimschriften und Abdrücken auf der Spur

Überall lauern clevere Spürnasen

Offenbach-Post

Groß-Zimmern - (bea) „Von meinem Papa habe ich die Detektivmütze“, erklärt Fabian stolz. Er erinnert sich zwar nicht mehr an die Spürnase, die eine solche Batschkapp immer trug, erst auf Nachfrage strahlt sein Gesicht bei dem Namen Sherlock Holmes. Dafür hat Fabian seinen Detektivausweis ganz raffiniert im Band seines Hutes versteckt, schnell griffbereit, aber unsichtbar. Von Ulrike Bernauer

Die Detektive sind los im Jugendzentrum - pünktlich zur Ferienspielzeit. „Beim Kinderkino haben wir zwei Detektivfilme gezeigt, die Drei Fragezeichen und TKKG, und die Kinder waren völlig begeistert“, erzählt Jugendpfleger Tom Hicking. Dann fanden seine eigenen Söhne in einem Comic-Heft eine Karte für Fingerabdrücke. Damit war die Idee geboren, die Kinder in den Ferien einmal Detektiv spielen zu lassen.

Celine (10) ist ganz begeistert von den Abenteuern. „Heute mussten wir drei Geheimschriften entziffern. Zuerst war es das Morse-Alphabet bei dem alles rückwärts geschrieben war und dann gab es Buchstaben, die sich auf einem Block durchgedrückt hatten. Davon hat unsere Gruppe aber nur drei gefunden“ erzählt sie. Gemeint ist die orange Gruppe, der Celine angehört, und die einen Punkt Rückstand hat. In zwei Gruppen wurden die 25 kleinen Spürnasen aufgeteilt.

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