Glückstreffer der Hubertusschützen

Untergrund statt Gewehr

Untergrund statt Kreisvergleich. Beeindruckende Ansichten unter Darmstadt genossen die Hubertusschützen.

Groß-Zimmern - Eigentlich war kürzlich ein Kreisvergleichsschießen gegen den Schützenkreis Wetzlar geplant, der musste jedoch wegen zu geringer Beteiligung beider Kreise vier Tage vor Beginn abgesagt werden.

Da sich die Schützenjugend aber darauf gefreut hatte, wurde der Termin kurzfristig in ein Schützenjugend-Zeltlager umgewandelt und ein Rahmenprogramm erstellt. Ein Freund und Kollege, der ehrenamtlich sehr engagiert ist in der Forschungsgruppe, welche im Untergrund von Darmstadt Gewölbe und Tunnels frei legt, die bis zurück ins 16. Jahrhundert gehen, unterstützte die Jugend der Hubertusschützen.

Samstag Mittag gegen 14 Uhr fuhr man nach Darmstadt, um dort gegen 15 Uhr Höhlenführer Waldemar zu treffen. Als erstes wurden alle mit Helmen ausrüstet und danach wurde oberirdisch die Strecke vom Ausgang bis zum Eingang oder zum Einstieg ablaufen und verschiedene Stationen angesprochen, unter denen man in Kürze stehen würden. Die Strecke war etwa 70 Meter lang und mit Erklärungen in 15 Minuten bewältigt. Nun ging es zum Abstieg in die Unterwelt von Darmstadt. Teilweise waren die Teilnehmer bis zu 15 Meter unterhalb der Stadt, sahen Tunnel und Gewölbe die von französischen Kriegsgefangenen 1870/1871 teils nur mit den Händen geschaffen wurden, krochen und kletterten durch Fluchttunnel aus dem 16. und 17. Jahrhundert und betrachteten die Hallen, in welchen früher einmal Bierfässer gelagert wurden und in denen 1944 nach dem schweren Luftangriff, vielen Darmstädter einen Unterschlupf fanden. Für die Tour, die oben in 15 Minuten bewältigt war, benötigte man unter Tage gut zweieinhalb Stunden. Die waren allerdings voller Abenteuer, Erlebnissen und Schweiß, bevor man voller Erde und Staub wieder zum Ausgang kam. Nach dem beeindruckenden Erlebnis fuhren die Teilnehmer zurück zum Schützenhaus, wo sich beim Abendessen vom Grill die intensiven Eindrücke setzen konnten.

Rundenkämpfe

Der Rundenkampf der 2. Luftpistolenmanschaft in der Grundklasse drei gegen die SG Semd wurde mit 1262 zu 1336 Ringen verloren.

In der Einzelwertung schossen Jürgen Walther 338 Ringe und Mannschaftsbester Roland Wittwer 328 Ringe, Karl Walther 317 Ringe und Roland Weinhardt mit 279 Ringe.

Der Rundenkampf der 1. Luftgewehrmannschaft in der Grundklasse drei gegen Olympia Groß-Zimmern wurde mit 1426 zu 1446 ebenfalls verloren. In der Einzelwertung schossen Tobias Götz 373 Ringe und Mannschaftsbester, dicht gefolgt von Sarina Krumm mit 372 Ringe, Maximilian Knapp mit 349 Ringen und Angela Wittwer mit 332 Ringen. Auch im zweiten Rundenkampf der 2. Luftpistolenmannschaft in der Grundklasse drei musste man dem Gegner die Punkte überlassen, so endete der Rundenkampf gegen den SV Raibach mit 1270 zu 1315.

In der Mannschaft schoss Jürgen Walther 346 Ringe und wurde Mannschaftsbester. Es folgten Roland Wittwer (336 Ringe) Karl Walther (316 Ringe) und Roland Weinhardt (273 Ringe), im Ersatz schoss Walter Grießling 236 Ringe. Unter http://www.hubertus-klein-zimmern finden sich alle aktuellen Ergebnisse.

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