Viktoria-Projekt zur Optimierung der Jugendarbeit

Bei Vereinen ist ein Umdenken nötig

Klein-Zimmern - „Die Vorstände und Jugendabteilungen der Vereine müssten umdenken - sie müssen sich den Problemen Demographie und Ganztagsschulen offensiv stellen“, so Hans Wichmann vom Hessischen Fußballverband bei einem Treffen, das am Dienstag im Sportheim der Viktoria Klein-Zimmern stattfand.

Eingeladen zu dem Termin waren die Vertreter der Zimmerner Schulen, der Gemeinde Groß-Zimmern, Hans Wichmann vom Hessischen Fußballverband, der ehemalige Schalker Fußballprofi Marc Schierenberg und Martin Bremer.

Eine Spezialisierung von vier- bis acht-jährigen Kinder auf „nur“ Fußball habe sich als Fehler erwiesen.

Beweglichkeitsförderung müsse sich in diesem Alter auf die Erkenntnisse der Heidelberger Ballschule konzentrieren. Dies wird mit Erfolg in der Klein-Zimmerner Grundschule praktiziert.

Mehr Kooperation

mit den Schulen

„Die Vereine tun gut daran, sich diesem Modell anzuschließen“, so Frau Klint von der Geißbergschule.

In heutigen Zeiten werde es für Fußballvereine immer schwerer, ganz alleine die Jugendarbeit zu leisten, erklärte Wichmann. Die Zukunft der Jugendarbeit läge in der Kooperationen mit Schulen - ähnlich wie es in England praktiziert wird.

Die Vereine müssten sich auf die verstärkte Verlagerung der sportlichen Ausbildung hin zu den Schulen einrichten. Folglich müsse auch die Kommunikation zwischen Schulen und Vereinen besser werden.

Dies sei eine Herausforderung für die Sportvereine, an der kein Weg vorbei führe, betonte Wichmann. Eine Erkenntnis aus der Diskussion, die die Organisatoren des Projektes, der Viktoria-Jugendleiter Werner Bischoff und Vorstandsmitglied Erhard Höptner, in die Tat umsetzen wollen.

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