Kinder kochen Kürbissuppe und basteln Kostüme sowie andere Utensilien für Zauberer, Feen oder Kobolde

Verhexte Herbst-Ferienspiele

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Amana, Xenia und Svenja schwelgen in Farben beim Kürbisanmalen (oben).

Groß-Zimmern - Bei den Herbstferienspielen geht es im Jugendzentrum nicht nur um den Kürbis, auch wenn im Verlauf der Woche noch eine Kürbissuppe gekocht werden soll, sondern um Hexen, Feen, Kobolde und Zauberer. Von Ulrike Bernauer 

So richtig verhext sehen die Kinder im Jugendzentrum nicht aus. Dafür aber die Kürbisse. Die leuchten in allen Farben und der von Amana (7) hat grünes Nasenbluten. Die Kürbisse sind so unterschiedlich wie ihre Gestalter. Während Amana ihren Kürbis bunt malt, hat Svenja (10) ihre ursprünglich orangfarbene Herbstfrucht fast ganz schwarz getüncht. „Ich mag einfach Schwarz“, erklärt sie ihre ungewöhnliche Farbwahl. Die Kinder können ihre dreidimensionalen Gemälde am Ende der Ferienspiele mit nach Hause nehmen. Vorher haben die aber noch einen anderen Zweck, sie waren auch Dekoration für die Hexenparty am gestrigen Freitagnachmittag Da waren die großen Herbstfrüchte aber nicht die Einzigen, denn während der Ferienspiele wurde viel gebastelt. Windlichter haben die Kinder gestaltet, die der Party das rechte Licht geben sollten. Und so mancher Zauberer hat sich mit Kopfbedeckung auf das Fest vorbereitet, denn Zaubererhüte wurden auch angefertigt.

Und die selbst gemachten magischen Bändchen kann man vielseitig verwenden, als Armband, Halskette oder Schlüsselanhänger. Bei den Ferienspielen wurde aber nicht nur gebastelt. Zwischendurch ging es in die Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule. Dort wurden viele Spiele angeboten, bei denen sich die Kinder gut austoben konnten. Völkerball gehörte dazu, doch das hieß aktuell anders. Die Kinder duckten sich nämlich vor dem „Zombieball“, um nicht getroffen zu werden.

Nach den sportlichen Spielen waren die Kleinen sehr hungrig: Besondere Vorliebe hatten viele für Spaghetti Bolognese. Aber im Jugendzentrum wird darauf geachtet, dass keiner zu kurz kommt. Für Meta (8), die gerne noch einen Nachschlag wollte, hieß das warten, bis alle eine Portion Essen hatten. Der Geißbergschülerin aus Klein-Zimmern gefielen die Ferienspiele gut, sie war schon zum zweiten Mal dabei. Aarun (7) war aus Zeilhard zu Gast. Als er hörte, dass Meta aus Klein-Zimmern kommt, fiel ihm ein: „Gegen die haben wir schon mal Fußball gespielt, aber wir haben leider verloren.“

Auch die Teamer genossen die Woche. „Ich bin schon einige Jahre immer ins Jugendzentrum gekommen“, sagt Yannik Held (16), „und es ist schön sozusagen im Haus zu bleiben.“ Auch Christo Göbel (15) macht die Arbeit mit den Kindern Spaß, auch wenn er selbst als Kind die Ferienspiele nicht besucht hat.

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