Versammlung mit recht wenigen Bürgern

Groß-Zimmern (guf) ‐ Gerne würden die Verantwortlichen im Rathaus und die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker ihr Handeln den Bürgern direkt nahe bringen und Entscheidungen mit ihnen diskutieren. Doch auch am Dienstag war es wie bei den meisten früheren Bürgerversammlungen: abgesehen von den Mandatsträgern kamen nur recht wenige Zimmerner ins Rathaus, um einem Vortrag von Bürgermeister Achim Grimm über aktuelle politische Themen zu lauschen.

Tatsächlich dürften den regelmäßigen Lesern des Lokal Anzeigers fast alle genannten Punkte gut bekannt sein. Angefangen von einer Prognose der Entwicklung von Kommunalfinanzen für die nächsten zehn Jahre, der Haushaltslage mit einem Defizit von knapp drei Millionen Euro, über Erläuterungen von Sparmaßnahmen und Beschreibungen, wofür Gelder derzeit noch ausgegeben werden (Mehrzweckhalle, Kindergärten, Hallenbad, Feuerwehrfahrzeug, Straßenbau und Projekte der Sozialen Stadt), berichtete Grimm von einem Gespräch mit der Friedensschule und dem Kreis als Schulträger.

Während die Diskussion um das denkmalgeschützte „Haus Hirschkopf“ noch nicht abgeschlossen sei, das die Gemeinde gekauft hat, um dort einen Parkplatz anzulegen, wies Grimm auf positivere Nachrichten hinsichtlich der Friedensschule hin. Der Kreis habe jetzt doch Interesse gezeigt, im Zuge der Ganztagsschule möglicherweise das Wohnhaus in der Wilhelm-Leuschner-Straße 11 (Alte Schule) zu nutzen.

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