Ausstellung zu Symbolen, Codes und Auftreten rechtsextremer Gruppierungen.

„Versteckspiel“ im Juz

Groß-Zimmern (guf) ‐ Es sind nicht mehr nur die kahl rasierten Köpfe, Springerstiefel und das Hakenkreuz, mit denen junge Menschen ihre rechtsextreme Haltung ausdrücken. Auch die Zahl „88“ auf dem Sporttrikot oder Autokennzeichen, Shirts der Marke Lonsdale, Wikingersymbole auf Kleidung oder Schmuck und zuweilen sogar das Palästinenser-Tuch gehören zu den Symbolen von neonazistischen und extrem rechten Gruppen.

Welche Symbole und Codes solche Gruppen verwenden und was zu ihrem Auftreten oder Lebensstil gehört, das zeigt die Ausstellung „Versteckspiel“.

Zur Ausstellungseröffnung am Montag, 23. November, um 19 Uhr wird Helge von Horn aus Kassel einen Vortrag zum Thema „Erlebniswelt Rechtsradikalismus“ halten.

Anwesend sein werden am Eröffnungsabend auch Dekan Joachim Meyer sowie Bürgermeister Achim Grimm und Dekanatsjugendreferent Dieter Stab, der die Ausstellung in Kooperation mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und der evangelischen Kirchengemeinde Groß-Zimmern organisiert hat.

Die Ausstellung, konzipiert von der Agentur für soziale Perspektiven Berlin (ASP), präsentiert auf 15 Schautafeln mit Bildern, Grafiken und Begleittexten beispielhaft die Symbole der rechten Jugendkultur. „Der Bedarf an Aufklärung ist hoch.

„Das Versteckspiel“ im Jugendzentrum will junge Menschen sensibilisieren die Codes wie auch die Träger extrem rechter Ideologie zu erkennen“, betont Stab.

Schüler der Albert-Schweitzer-Schule werden das Thema behandeln und gemeinsam die Ausstellung besuchen.

Die ist für Schüler geöffnet in der Woche vom 23. bis 27. November im Jugendzentrum, Am Festplatz 1.Der Auftakt ist am Montag, 23. November, um 19 Uhr. Informationen unter z 497367.

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